8. Februar 2017, 09:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mehr Verbraucherschutz bei Internet-Käufen und Online-Banking

Der Schutz von Verbrauchern bei Internet-Einkäufen per Kreditkarte oder beim Online-Banking soll erhöht werden. Ab 2018 müssen sich Kunden bei solchen Bankgeschäften mit zwei Authentifizierungs-Merkmalen ausweisen.

Mehr Verbraucherschutz bei Internet-Käufen und Online-Banking

Der Schutz von Verbrauchern bei Internet-Einkäufen per Kreditkarte oder beim Online-Banking soll erhöht werden.

Das sieht ein Gesetzentwurf zu Umsetzung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie vor, der an diesem Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden soll. Diese soll die Sicherheit erhöhen, schmälert Kritikern zufolge aber auch die Bequemlichkeit digitaler Anwendungen. Zudem wird der Zahlungsverkehr in der EU weiter für Nicht-Banken geöffnet.

Die künftig “starke Kundenauthentifizierung” erfordert mindestens zwei Elemente der Kategorien “Wissen” (etwa Passwort), “Besitz” (etwa Kreditkarte) sowie “Dauermerkmal” (zum Beispiel Fingerabdruck).

Zahlungen über Drittdienste auslösen

Verlangt werde dies, “wenn der Zahler online auf sein Zahlungskonto zugreift, einen elektronischen Zahlungsvorgang auslöst oder über einen Fernzugang eine Handlung vornimmt, die ein Betrugs- oder Missbrauchsrisiko in sich birgt.” Künftig können Kunden Zahlungen zudem über Drittdienste auslösen – etwa, wenn sie im Online-Shop eines Händlers eingekauft haben.

Diese Dienstleister übermitteln – meist via Internet – Daten zwischen Kunden und Banken ohne Kundengelder zu besitzen. Banken und Sparkassen müssen regulierten Dienstleistern Zugang zu den im Online-Banking geführten Kontodaten ihrer Kunden gewähren.

Kreditwirtschaft verweist auf Aufwand

Dafür müssen die Dienstleister eine Berufshaftpflichtversicherung oder andere Garantie vorweisen und dafür sorgen, dass Sicherheitsmerkmale des Nutzers sicher sind.

Die Kreditwirtschaft verweist auf den Aufwand unter anderem durch die Drittanbietern kostenlos einzurichtenden Bankenschnittstellen oder die Bearbeitung möglicher Regressansprüche. Andererseits böten sich auch für Banken und Sparkassen neue Marktchancen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

GKV: Die besten Krankenkassen im Ranking

Bei der Wahl der richtigen Krankenkasse entscheiden für viele Kunden nicht allein die Konditionen, sondern auch Leistung und Service über eine langfristige Bindung. Wie zufrieden sind die Versicherten aktuell mit den gesetzlichen Krankenversicherern?

mehr ...

Immobilien

Die Top 5 der Woche: Immobilien

Der Service zum Wochenende: Cash. hat die meistgeklickten Artikel im Ressort Immobilien für Sie zusammengefasst. Sehen sie auf einen Blick, welche Themen unsere Leser in dieser Woche besonders interessierten.

mehr ...

Investmentfonds

EY: Dax-Konzerne verdienen insgesamt weniger

Die Konjunkturabkühlung hinterlässt Spuren in den Bilanzen der deutschen Börsenschwergewichte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY.

mehr ...

Berater

DWS: Deutsche Bank offen für Fusion mit Rivalen

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing steht einem Zusammenschluss der Fondstochter DWS mit einem Konkurrenten offen gegenüber. Das teilte er am Freitag in einer Telefonkonferenz mit Analysten mit.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...