4. September 2017, 09:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Klein, aber oho: Sechs Wörter, mit denen Sie alles verkaufen

3. Dann

“Dann lassen Sie uns drüber sprechen!”

Ein Kunde ruft Sie an. Er will eine günstige Kfz-Versicherung. Alltagsgeschäft. Leider reagieren die meisten Berater auch genauso und fertigen den Anrufer nach Schema F ab. Selber schuld. Leiten Sie stattdessen clever ein: “Herr Maier, wenn wir es schaffen könnten, sowohl im Kfz-Bereich als auch in einem anderen Bereich Geld zu sparen …. das wäre doch bestimmt nicht schlecht, oder?

Sie wissen, wie er reagiert: “Natürlich nicht.” “Dann lassen Sie uns doch auch über Ihre anderen Versicherungen sprechen.” Noch galanter kommen Sie nicht an einen Beratungstermin, vertrauen Sie mir. Nur ein kleines Wort, dass einen banalen Anruf in Bares verwandelt.

4. Erst

“Ich kann Ihnen erst wieder in zwei Wochen einen Termin anbieten.”

Moment mal – ging es hier nicht um Verkaufstipps? Zugegeben, das klingt erst mal nicht danach. Doch der Satz ist ein echter Killer mit Tiefenwirkung! Hintergrund der “erst wieder”-Mentalität: Verkäufer suchen Kunden. Kunden wollen Experten. Doch Experten sind rar gesät, immer beschäftigt, kaum greifbar.

Man kann froh sein, wenn man sie zu fassen bekommt. Ein hochkarätiger Wissenschaftler soll ein Unternehmen beraten? Er würde nie sagen. “Ich komme morgen vorbei.” Ein Experte ist immer ausgebucht. Wenn Sie Glück haben, hat er “erst wieder” in zwei Monaten Zeit. Das Gleiche gilt für Sie. Der Satz wirkt auf Ihr Gegenüber wie ein Magnet: “Der ist ausgebucht, der muss wirklich gut sein.”

5. Nur

“Ich nehme nur drei Termine in der Woche an.”

Ähnliche Wirkung, anderer Ansatz: Hier ist die künstliche Verknappung der psychologische Kniff. Besonders beliebt ist diese Methode im Online-Handel: Anmerkungen wie “nur noch dreimal verfügbar” oder “das Angebot gilt nur heute” erhöht den Anreiz und den Druck zum Kauf.

Machen Sie sich diese Wirkung zunutze. “Dieses Angebot ist nur noch drei Wochen haltbar.” Ich verspreche Ihnen: Ihr Kunde wird aufhorchen. Werfen Sie also nicht mit Terminen um sich. Setzen Sie auf die Verknappung – und freuen Sie sich über einen stetigen Kundenzulauf.

Seite zwei: Sprachmuster für alle Fälle

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...