14. Februar 2017, 12:20
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Versicherungsmakler: Wie die Nachfolge gelingt

Nachfolgeplanung für Versicherungs- oder Finanzmakler ist anspruchsvoll. Damit eine erfolgreiche Nachfolge gelingt, ein überzeugender Verkaufserlös erzielt wird, Rechtssicherheit besteht und auch die Zukunft des Unternehmens gesichert ist, sind einige wichtige Aspekte zu beachten.

Gastbeitrag von Andreas W. Grimm, Resultate Institut

Versicherungsmakler: Wie die Nachfolge gelingt

“Unabhängig von seinem Alter sollte ein Makler sicherstellen, dass er oder seine Angehörigen im Falle eines Schicksalsschlags das Unternehmen jederzeit werterhaltend übertragen können.”

Fast jeder Versicherungsmakler baut im Laufe seines Berufslebens ein kleines Vermögen auf. Beim Wert des eigenen Maklerbestands verschätzen sich viele von ihnen jedoch deutlich und meist zu ihren Ungunsten. Denn Maklerbestände können sehr viel Wert sein. Die meisten Maklerunternehmen in Deutschland dürften einen Unternehmenswert zwischen 75.000 und eine Millionen Euro haben.

Makler muss sich das Aufhören leisten können

Wer als Verkäufer mehr für sein Unternehmen haben möchte, muss schon ein besonders attraktives Unternehmen bieten. Wer weniger erzielt, hat definitiv zu wenige Dinge beim Aufbau und beim Verkauf seines Unternehmens richtig gemacht. Aber auch wenn der Makler einen hohen Unternehmens- oder Bestandswert aufgebaut hat, ist noch lange nicht gesagt, dass er diesen Wert auch als Verkaufserlös erzielen kann.

Einer der wichtigsten Treiber für die Höhe des Verkaufserlöses hat eigentlich gar nichts mit dem Maklerunternehmen oder dem Maklerbestand selbst zu tun, sondern mit dem Makler als Person: Der Makler muss sich das Aufhören finanziell leisten können.

Frühzeitig ausreichende Altersvorsorge aufbauen

Hat er es versäumt, frühzeitig eine ausreichende Altersvorsorge aufzubauen, wird er den Zeitpunkt des Aufhörens nicht frei wählen können. Er läuft Gefahr, dass er in Sorge um seine finanziellen Reserven viel zu spät den Verkauf einleitet oder zuletzt aus einer gesundheitlichen Notlage heraus unter großem Druck verkaufen muss.

Je flexibler der Makler den Zeitpunkt des Ausstiegs wählen kann und je weniger er darauf angewiesen ist, dass der Kaufpreis sofort in voller Höhe bezahlt wird, je souveräner wird er mit Käufern verhandeln können und je anspruchsvoller wird er sein können, was den realisierbaren Kaufpreis und die persönlichen und fachlichen Anforderungen an potenzielle Käufer oder Nachfolger betrifft.

Seite zwei: Realisierbaren Unternehmenswert ermitteln

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