6. Juni 2018, 14:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche-Bank-Chef Sewing: Haben viele Hausaufgaben zu machen

Der neue Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, hat bekräftigt, das Institut nach drei Verlustjahren in Folge auf Vordermann bringen zu wollen. Die Deutsche Bank werde ihre Kosten senken und “liefern”. 

Deutsche-Bank-Chef Sewing: Haben viele Hausaufgaben zu machen

Sewing, der im April auf den Chefposten befördert worden war, hatte bereits einen verschärften Sparkurs angekündigt.

“Wir haben viele Hausaufgaben zu machen”, sagte Sewing am Mittwoch bei einer Investorenkonferenz des Geldhauses.

Außerdem kündigte er an, das Transaktionsgeschäft für Unternehmenskunden auszubauen. Dies ist ein im Vergleich zum Investmentbanking eher risikoarmes Geschäft.

Sewing, der im April auf den Chefposten befördert worden war, hatte bereits einen verschärften Sparkurs angekündigt. Die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern soll von derzeit rund 97.100 auf deutlich unter 90.000 sinken.

US-Aufseher schicken Aktie auf Talfahrt

Das Aktiengeschäft soll geschrumpft, riskante Geschäfte eingedampft werden. Der Vorstandschef bekräftigte erneut die Finanzstärke der Bank. Außerdem sei die interne Kontrolle verbessert worden.

In der vergangenen Woche hatten Berichte, wonach Aufseher in den USA das US-Geschäft der Deutschen Bank zum Problemfall erklärt haben, die Aktie auf Talfahrt geschickt.

Zudem hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s das langfristige Emittenten-Rating für die Deutsche Bank um eine Stufe heruntergesetzt. Sewing sagte, Standard & Poor’s habe vor allem darauf verwiesen, dass die Bank nicht profitabel genug sei. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

 

Mehr Beiträge zum Thema Deutsche Bank:

Deutsche Bank überweist 28 Milliarden Euro aus Versehen

Nach Postbank-Integration bald Gespräche über Stellenabbau

Nach Serie schlechter Nachrichten: Deutsche Bank betont Finanzstärke

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bischof Wechsel: Hanning und Wasserfall übernehmen

Das Personalkarusell dreht sich: Thomas Bischof verlässt die Württembergische aus familären Gründen in Richtung Köln. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 übernimmt Zeliha Hanning (41) den Vorstandsvorsitz der Württembergische Versicherung AG und Jacques Wasserfall (45) den Vorstandsvorsitz der Württembergische Lebensversicherung AG und der Württembergische Krankenversicherung AG.

mehr ...

Immobilien

Corona-Pandemie rückt Immobilienverrentung in den Fokus

Nach bald einem halben Jahr Corona ziehen Senioren zumindest für Immobilien eine positive Bilanz: Das zeigt eine aktuelle Studie der DEGIV, Gesellschaft für Immobilienverrentung, unter 1.067 Immobilieneigentümern und Mietern im Rentenalter.

mehr ...

Investmentfonds

„Finanzmärkte ohne Blockchain sind nicht mehr vorstellbar“

„Ob Kryptowährungen, digitaler Euro oder elektronische Wertpapiere – die Finanzmärkte werden künftig stark von der Blockchain-Technologie geprägt sein“, sagte Professor Philipp Sandner, Leiter des Frankfurt School Blockchain Center (FSBC) an der Frankfurt School of Finance & Management, beim jährlichen Empfang der Börse Stuttgart.

mehr ...

Berater

Sparquote dürfte 2020 auf rund 16 Prozent steigen

Die Coronakrise dürfte die Sparquote in Deutschland nach Einschätzung der DZ Bank in diesem Jahr auf einen Rekordwert treiben. Nachdem die Verbraucher bereits im ersten Halbjahr 2020 deutlich mehr Geld auf die hohe Kante legten als üblich, erwarten die Experten des genossenschaftlichen Spitzeninstituts dies auch für die nächsten Monate.

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium lanciert Zertikat für Schweizer Profi-Investoren

Der Hamburger Logistik-Assetmanager Solvium Capital bringt die Assets „Schiffscontainer“ und „Wechselkoffer“ über ein Zertifikat auf den Schweizer Markt. Dazu ist das Unternehmen eine neu geschlossene Partnerschaft mit dem Züricher Verbriefungsspezialisten Gentwo eingegangen.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...