Digitalisierung: Schafft KI den CFO ab?

Die Entwicklung von Systemen mit künstlicher Intelligenz (KI) schreitet rasant voran. Viele Arbeitnehmer fragen sich jetzt, ob die neue Technologie ihren Arbeitsplatz gefährdet. Trifft das auch für den CFO zu?

Gastbeitrag von Thorsten Beckmann, achtung! Gmbh

Thorsten Beckmann: „Es wäre naiv anzunehmen, dass Digitalisierung und KI-Systeme vor dem Finanzwesen halt machen.“

Algorithmen und Künstliche Intelligenz (KI) scheinen in der nahen Zukunft wahre Wunderdinge vollbringen zu können. Zalando, immerhin einer der größten Fashionhändler der Republik, sorgte in diesem Jahr für Schlagzeilen, als das Unternehmen ankündigte, 250 Stellen im Marketing streichen zu wollen.

Die Arbeit sollen KI-Systeme übernehmen. Bereits 2017 hat die Versicherungsgesellschaft Zurich erste Ergebnisse eines Tests veröffentlicht.

Nicht nur für Routineaufgaben

Demnach benötigte das KI-System nur wenige Sekunden für die Abwicklung eines Schadenfalls, für den ein Sachbearbeiter über 50 Minuten brauchte. Und wer meint, dass der Einsatz von KI nur Routineaufgaben und Jobs mit eher geringen Qualifikationen betrifft, irrt.

IBM will Ärzte mit KI dabei unterstützen, Krankheiten besser zu erkennen, zum Beispiel in der bildgebenden Diagnostik. Da dürfen sich CFO und Controller durchaus berechtigt die Frage stellen, ob auch ihre Jobs in Gefahr sind.

Seite zwei: Ist KI wirklich übermächtig?

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