3. Dezember 2018, 09:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Merz für Altersvorsorge über Aktien

Der Bewerber für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hat seine Idee bekräftigt, eine Altersvorsorge über Aktien steuerlich zu begünstigen. “Ich spreche über eine ergänzende Altersvorsorge, die neben die gesetzliche Rentenversicherung treten muss”, sagte der frühere Unionsfraktionschef am Sonntag in der ARD-Sendung “Bericht aus Berlin”.

112759882 in Merz für Altersvorsorge über Aktien

Friedrich Merz ist Aufsichtsratsvorsitzender beim Vermögensverwalter Blackrock Deutschland.

Es gebe bereits eine ganze Reihe von steuerlichen Begünstigungen. “Ich würde die gerne bündeln, ich würde sie gerne konzentrieren, ich würde sie vor allem gerne auf die Altersversorgung ausrichten”, sagte der 63-Jährige.

Merz ist Aufsichtsratsvorsitzender beim Vermögensverwalter Blackrock Deutschland. Mit zuletzt rund 6,4 Billionen Dollar (etwa 5,7 Billionen Euro) an Anlegergeldern ist Blackrock der größte Vermögensverwalter der Welt. Die Firma ist über diverse Branchen und Sektoren hinweg einer der wichtigsten Investoren rund um den Globus und hält auch Aktienpakete an etlichen deutschen Großkonzernen.

“Vier oder fünf Euro am Tag”

Auf die Frage nach einem möglichen Interessenkonflikt sagte Merz in der ARD, er habe sich schon lange vor seinem Engagement für das Unternehmen für die private Altersvorsorge ausgesprochen. “Ich musste meine Meinung da nie ändern und werde sie auch nicht ändern.” Angesprochen auf den Charakter von Aktien als Risikopapiere sagte er, aus seiner Sicht sei “langfristige Beteiligung am Produktivkapital der Unternehmen” verlässlich. Es komme darauf an, dass man in jungen Jahren mit kleinen Beiträgen anfange – “das können schon vier oder fünf Euro am Tag sein”.

Neben Merz sind Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn aussichtsreiche Kandidaten für den CDU-Vorsitz. Die Entscheidung über die Nachfolge vom Angela Merkel fällt Ende der Woche auf dem CDU-Parteitag in Hamburg. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

1 Kommentar

  1. Aktien als Altersvorsorge? Da kann man sein Geld auch gleich beim Fenster rauswerfen. Vielleicht soll man bei “Blackrock” einsteigen? Bekommt er evtl. Vermittlungsprovision?

    Kommentar von S.Thiele — 3. Dezember 2018 @ 13:35

Ihre Meinung



 

Versicherungen

MLP: Gesamterlöse steigen deutlich

Trotz der erwarteten negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf einzelne Geschäftsfelder konnte die MLP Gruppe ihren Wachstumstrend der vergangenen Quartale fortsetzen und hat die Gesamterlöse im ersten Halbjahr 2020 um 9 Prozent auf den Höchstwert von 359,0 Mio. Euro gesteigert.

mehr ...

Immobilien

ZIA begrüßt e-Wertpapiere, will aber mehr

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, bewertet den kürzlich vorgelegten Gesetzentwurf zur Ein­füh­rung von elek­tro­ni­schen Wert­pa­pie­ren als einen “Meilenstein auf dem Weg hin zum digitalen Kapitalmarkt”. Doch der Verband hofft auf einen weiteren Schritt.

mehr ...

Investmentfonds

ifo Institut: Firmen erwarten normale Geschäftslage erst in 11 Monaten

Die deutschen Unternehmen erwarten erst in durchschnittlich 11,0 Monaten eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage. Das ist das Ergebnis der aktuellen ifo Konjunkturumfrage vom Juli.

mehr ...

Berater

Insolvenzen: Das dicke Ende kommt mit Sicherheit

Die durch die Corona-Pandemie verursachten Wachstumseinbrüche im 2.Quartal waren ohne Zweifel dramatisch. Allerdings zeigt sich in den Konjunkturdaten sowie in den nunmehr akribisch verfolgten täglichen und wöchentlichen Echtzeitindikatoren, dass die meisten Länder den Weg aus der Talsohle bereits im Mai wieder eingeschlagen haben. Also alles wieder gut? Ein Kommentar von Stefan Schneider vom Deutsche Bank Research Management.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse sieht Zweitmarkt “zwischen Corona-Sorgen und Optimismus”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnete im Juli-Handel im Vergleich zu den Vorjahren eine leicht unterdurchschnittliche Handelstätigkeit bei etwas ermäßigten Kursen. Jedoch zeichne sich im Vergleich zu den Corona-geprägten Vormonaten eine leichte Erholung ab.

mehr ...

Recht

Banken profitieren von steigender Zinsmarge bei Wohnimmobilienkrediten

Wo sich noch ein freies Grundstück (in Ballungszentren) findet, wird gebaut und die eigenen vier Wände gelten als sicherer Rückzugsort – insbesondere für das eigene Geld. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Banken bzw. Baufinanzierer.

mehr ...