30. August 2018, 10:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mobile Banking: Viele Deutsche haben Sicherheitsbedenken

Deutsche Verbraucher haben im europäischen Vergleich noch immer relativ wenig Vertrauen in die Nutzung mobiler Endgeräte zur Erledigung von Bankgeschäften. Die Nutzungszahlen hierzulande holen jedoch langsam auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der ING-Diba in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA.

Shutterstock 309689900 in Mobile Banking: Viele Deutsche haben Sicherheitsbedenken

Bei den Bankgeschäften auf dem Smartphone bleiben deutsche Verbraucher deutlich zurückhaltender als andere Europäer.

Bei der Befragung hinsichtlich verschiedener Geräte wie Smartphone, Tablet, Smart TV, Mobiltelefon oder “Wearables” stellte sich heraus, dass über 40 Prozent der Deutschen noch keines dieser Geräte zur Erledigung von Bankgeschäften verwendet haben. Damit liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt von unter 30 Prozent. Im letzten Jahr waren es noch gut 60 Prozent, die ihre Bankgeschäfte noch nie auf einem dieser Geräte abgewickelt hatten. Die Lücke zum Rest Europas wird also langsam kleiner.

Wie die Umfrage zeigt, schließt sich die Lücke allerdings vor allem bei Geräten, die meistens zu Hause benutzt werden und eher eine Alternative zum PC darstellen: Smart TVs und Tablets. Bei den Bankgeschäften auf dem Smartphone, anderen Mobiltelefonen oder den “Wearables” bleiben deutsche Verbraucher deutlich zurückhaltender als andere Europäer.

Höchster Wert der Umfrage

Fast die Hälfte der Besitzer eines Smartphones hat noch nie Bankgeschäfte darüber abgewickelt. Europaweit waren es weniger als 30 Prozent. Als Grund für die Nichtnutzung von Mobile Banking geben Konsumenten hierzulande zu 64 Prozent Sicherheitsbedenken an – der höchste Wert der Umfrage.

In Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei sowie Australien und den USA wurden laut ING-Diba jeweils rund 1.000 Online-Befragungen durchgeführt, in Luxemburg 500. (kb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...