23. Mai 2018, 09:18
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Noch viele Barrieren bei der digitalen Vermögensverwaltung

Digitale Vermögensmanagement-Lösungen sind zwar bekannt und bergen großes Potenzial, werden in der Breite aber noch nicht genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Privatbank Donner und Reuschel in Zusammenarbeit mit Schleus Marktforschung (SMF), für die 252 vermögende Privatkunden und 131 institutionelle Investoren online befragt wurden.

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Die Digitalisierung der Finanzbranche hat auch die Anlageberatung erreicht.

65 Prozent der institutionellen Anleger und 39 Prozent der vermögenden Privatkunden stehen dem Thema demnach kritisch gegenüber. Die Gründe seien ein uneinheitliches Verständnis und das Fehlen einer klaren Definition, teilte Donner und Reuschel mit.

71 Prozent der institutionellen Investoren und 70 Prozent der vermögenden Privatkunden erachten fehlende Informationen zu passenden Anbietern als Hauptgrund einer Nichtnutzung. Des Weiteren wird die eingeschränkte Individualität der Angebote als Barriere genannt: Für 66 Prozent der privaten und 64 Prozent der institutionellen Investoren ist dieser Aspekt ausschlaggebend. Die fehlenden Erläuterungen der Funktionsweise empfinden 66 Prozent der vermögenden Privatkunden als Nutzungsbarriere, bei den institutionellen Investoren sagen dies 43 Prozent.

Konkrete Pläne zur Nutzung

Obwohl aktuell nur jeder Zwanzigste das Angebot nutzt (fünf Prozent), geben 37 Prozent der Befragten an, dass digitale Lösungen grundsätzlich vorstellbar sind. Dabei haben 15 Prozent der institutionellen Investoren konkrete Pläne zur Nutzung, bei den Stiftungen sind es sogar 18 Prozent.

Beide Investorengruppen nennen den einfachen Zugang als Hauptkriterium einer Nutzung von digitalen Vermögensverwaltungs-Angeboten. Diesen Vorteil sehen 58 Prozent der institutionellen Investoren und 69 Prozent der vermögenden Privatkunden. Ein wesentlicher Faktor sind auch die niedrigen Kosten, die für 54 Prozent der vermögenden Privatkunden und für 63 Prozent der institutionellen Investoren entscheidend sind. (kb)

Foto: Shutterstock

 

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