28. September 2019, 13:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Alexa, Google Assistant, Siri und Co: Auf dem Weg zum Mitentscheider und Lebensberater

Macht das Leben bequemer, leichter und unterhaltsamer: 70 Prozent der befragten Nutzer von Alexa, Google Assistant, Siri und Co möchten ihren Smart Speaker im Alltag nicht mehr missen. Dabei geht es ihnen keineswegs nur um Unterhaltung.

SmartSpeaker Studie Alltag in Alexa, Google Assistant, Siri und Co: Auf dem Weg zum Mitentscheider und Lebensberater 

Die rund 1000 interviewten Nutzer äußerten eine enorm hohe Bereitschaft, Smart Speaker auch in ihre Kaufentscheidungen einzubinden, oder diese sogar komplett zu delegieren. Mit höherer Vertrauenswürdigkeit und mehr Emotionalität in der Stimme könnten die sprachgesteuerten Unterstützer zudem sogar zu Lebens- und Alltagsberatern werden. Das sind zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen e. V. (NIM).

Hoher Einfluss auf Entscheidungsprozesse

Die Studie “Wie smart sind Smart Speaker? Wie die digitalen Mitbewohner unseren Alltag verändern” zeigt: Smart Speaker ziehen die Nutzer in ihren Bann und verändern ihr Such-, Vergleichs- und Einkaufsverhalten nachhaltig. So bekennen fast 90 Prozent der befragten Nutzer, dass ihr Smart Speaker bereits jetzt das Leben und Alltagsroutinen leichter und bequemer macht und rund 70 Prozent überlassen die Musikauswahl schon heute ihrem digitalen Helfer.

77 Prozent können sich sogar vorstellen in der nahen Zukunft manche ihrer regelmäßigen Einkäufe bzw. Bestellungen komplett durch einen Voice Assistant organisieren zu lassen. “Die Ergebnisse zeigen, dass Verhalten und Entscheidungen bei Smart Speaker-Besitzern tatsächlich von Alexa, Google Assistant, Siri und Co beeinflusst werden”, so Claudia Gaspar, Head of Surveys am Nürnberg Institut für Marktentscheidungen.

Nicht perfekt, aber dennoch geliebt

Dabei kennen die Nutzer durchaus die Schwachstellen ihrer digitalen Mitbewohner: 58 Prozent der Befragten sehen die Systeme generell als noch nicht ausgereift an. Insbesondere die Stimme – ein wesentliches Aushängeschild eines Smart Speakers – wird öfter bemängelt. Nur 38 Prozent sind wirklich zufrieden damit, 58 Prozent wünschen sich dagegen mehr Emotionalität, Fröhlichkeit oder Abwechslung.

Dennoch werden Alexa, Google Assistant, Siri und Co von zwei Dritteln der Teilnehmer vermisst, wenn sie außer Haus sind. “Daten und offene Antworten der Teilnehmer zeigen, dass Smart Speaker Kommunikation und Interaktion verändern”, erläutert Claudia Gaspar.

Von der Wettervorhersage zum Lebensberater

Die Studie zeigt auch, dass den Geräten eine vielfältigste Zukunftsperspektive eingeräumt wird. Steht heute der einfache Informationsabruf beispielsweise zum Wetter oder die Terminerinnerung im Vordergrund, sehen die Nutzer zugleich das Potenzial von Smart Speakern.

SmartSpeaker Studie Utopie in Alexa, Google Assistant, Siri und Co: Auf dem Weg zum Mitentscheider und Lebensberater

“Die Visionen reichen dabei von automatisierter Bestellung, Unterstützung bei Finanz- und Umweltfragen bis hin zu Schutz in Notfallsituationen”, so Claudia Gaspar. Von manchen werden den Smart Speakern sogar Aufgaben als Lebens- und Alltagsberater zugetraut – sofern insbesondere der Datenschutz der Kommunikation sichergestellt ist.

Smart Speaker mit Herausforderungen für das Marketing

Für Handelsunternehmen wie Konsumgüterhersteller bedeutet der wachsende Einfluss, dass sie sich mit den digitalen Sprachassistenten auseinandersetzen müssen. Zwar ist noch nicht klar absehbar, wie sehr Smart Speaker als neue “Gatekeeper” das Machtgefüge zwischen Konsumenten, Händlern und Herstellern verändern werden.

Aber die Studie “Wie smart sind Smart Speaker?” zeigt unzweifelhaft, dass Alexa, Google Assistant, Siri und Co ein hohes Potenzial haben, das Such-, Vergleichs- und -Einkaufsverhalten nachhaltig zu verändern. Aus Sicht des Marketings ist es daher wichtig, diese Veränderungen frühzeitig zu verstehen und aktiv zu begleiten.

Für die Studie “Wie smart sind Smart Speaker. Wie die digitalen Mitbewohner unseren Alltag verändern” wurden insgesamt über 1.000 Teilnehmer ab 18 Jahren per Online-Interview befragt. Alle Teilnehmer waren Besitzer und Nutzer eines Smart Speakers.

 

Foto: “obs/Nürnberg Institut für Marktentscheidungen e.V./NIM”

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Verträge ruhen lassen – wo das jetzt geht

Ob Miete, Telefon, Strom, Kredite oder Versicherungen – durch das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung haben Privatpersonen und Kleinstunternehmen seit Anfang April die Möglichkeit, Verträge für eine kurze Zeit ruhen zu lassen. Bei welchen Verträgen das möglich und sinnvoll ist, welche Risiken aber auch mit einem Zahlungsaufschub verbunden sind, wissen die ARAG-Experten.

mehr ...

Immobilien

Corona-Krise drückt die Zinsen für Baukredite

Das Corona-Virus (Covid-19) hat die Welt in einen Ausnahmezustand versetzt. Vor allem wirtschaftlich ist es für viele Länder eine Belastungsprobe, darunter auch Deutschland. Freuen können sich jetzt aber Bauwillige, so Town & Country: Die Zinsen für Baukredite werden dank Corona-Krise auf ein historisches Tief gedrückt.

mehr ...

Berater

JDC Group AG gewinnt weitere Großkunden

Die Boehringer Ingelheim Secura Versicherungsvermittlungs GmbH (BI Secura) und die JDC-Group-Tochter Jung, DMS & Cie. haben einen exklusiven Kooperationsvertrag geschlossen.˜ Ebenso wird die InsureDirect24 Assekuranz GmbH, Generalagentur der Nürnberger Versicherung, die die Direktkunden der Nürnberger Versicherungsgruppe betreut, zukünftig die Abwicklung und Abrechnung der Verträge ihrer Kunden auf der Plattform-Technologie von JDC durchführen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Fondsbörse erwartet negative Corona-Folgen

Nach den Quartalszahlen ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Zweitmarkt AG hat nun auch die Fondsbörse Deutschland ihren März-Bericht veröffentlicht. Demnach war der Handel im abgelaufenen Monat insgesamt “robust”, der Ausblick für das zweite Quartal fällt indes “eher verhalten” aus.

mehr ...

Recht

Corona-Bonus – was Arbeitgeber beachten müssen

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Corona-Bonus bis zu 1.500 Euro zahlen. „Steuerfrei und sozialabgabenfrei ist der Bonus aber nur, wenn es sich um einen zusätzlichen Bonus handelt“, warnt Ecovis-Steuerberater Martin Fries in Aschaffenburg. Er erläutert, was Arbeitgeber beachten müssen, damit sie und ihre Mitarbeiter von der Steuerfreiheit profitieren.

mehr ...