5. Dezember 2019, 15:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die ganze Beratungsvielfalt in einer Cloud

Cloudlösungen für Finanz-Software gehört die Zukunft. Sie erleichtern Finanzberatern nicht nur die Arbeit, sondern verschaffen ihnen auch völlig neue Möglichkeiten. Worauf kommt es an?
Gastbeitrag von Hubertus Schmidt, Finanzportal24

Finanzportal24-HS in Die ganze Beratungsvielfalt in einer Cloud

Hubertus Schmidt

Eigentlich ist die Vorstellung doch ganz nett, seine Dateien hoch oben am endlos weiten Himmel in einer Wolke zu wähnen, neudeutsch: in einer Cloud. Und für irdische Belange holen wir uns die Dateien einfach wieder herunter auf den Bildschirm. Nun wissen wir, dass Clouds keine Wolken sind. Wir kennen ihre Vorteile schon lange im Privatbereich, zum Beispiel in Form von Speicher- oder Streaming-Diensten für Film- und Musikdateien. In der Industrie gewinnt das Arbeiten mit der Cloud zunehmend an Bedeutung; ein sehr gutes Beispiel sind hier die Microsoftdienste Office 365, mit denen die bekannten Officeanwendungen wie Word, Excel, Powerpoint und Outlook-Exchange komplett aus der MS-Azure-Cloud bereitgestellt werden und damit auf beliebigen Endgeräten bis hin zum Smartphone nutzbar sind.

Clouds sind nichts anderes als riesige Rechen- und Speicher-Kapazitäten, die Cloud-Computing-Anbieter zur Verfügung stellen. Der Speicher wie auch die Rechenleistung stehen bei Bedarf mit Just-in-Time-Kapazität dynamisch bereit, sodass Anwender keine eigene Serverinfrastruktur kaufen und verwalten müssen. Ihre großen Pluspunkte sind Flexibilität, globale Skalierbarkeit, Geo-Redundanz und Dauerhaftigkeit: Die Anwender können via modernster Webbrowsertechnologie und betriebssystemübergreifend jederzeit und überall, mit beliebigen Endgeräten auf ihre Dienste und Daten zugreifen.

Ständige Aktualität 

Für die Nutzung cloudbasierter Beratungssysteme benötigen Makler und Vermittler demnach nur noch smarte Endgeräte, wie zum Beispiel Notebook oder Tablet mit einem aktuellen Webbrowser und Internetzugang. Große Festplattenkapazitäten oder Rechenleistung sind nicht mehr erforderlich, da genau diese Ressourcen cloudseitig bereitgestellt sind. Ein weiterer bekannter Vorteil ist die ständige Aktualität der Webanwendungen, denn nutzerseitig ist keine Programminstallation oder das nervige Einspielen von Programmupdates erforderlich.

Allerdings: Für Finanzberater waren die bisherigen Angebote an Beratungssoftware aus der Cloud recht überschaubar, denn in der Finanzwelt kommt die Digitalisierung im Hinblick auf die intelligente Vernetzung der Systeme, auch aufgrund verschiedener Datenstandards, nur langsam voran. Für Finanzberater bedeutet das vorerst weiter laufend neue Kosten, um mit Hard- und Software immer auf der Höhe zu sein. Bei ihrer Suche nach anwenderfreundlichen, flexibel einsetzbaren Angeboten mit verständlicher Prozessführung fehlt ihnen schlicht die Marktübersicht und die Fähigkeit, die Produkte zu beurteilen.

Seite zwei: Frust und Ineffizienz 

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne und Genehmigungen legen wieder zu

Der US-Immobilienmarkt hat sich nach einem leichten Dämpfer wieder besser entwickelt. Nach einem Rückgang im August erhöhten sich im September sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen wieder. 

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...