21. August 2019, 09:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Digitaler Wandel: Was Führungskräfte künftig können müssen

Mehr als die Hälfte der Unternehmen sehen Kommunikation als Schlüssel zum erfolgreichen Transformationsprozess. Was es dazu benötigt.

Shutterstock 387274792 in Digitaler Wandel: Was Führungskräfte künftig können müssen

Der digitale Wandel ist in vollem Gange und bringt neue herausfordernde Möglichkeiten sowie Veränderungen für Unternehmen mit sich. Die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half zeigt, dass über 80 % der befragten Führungskräfte zuversichtlich sind, den digitalen Wandel mit dem aktuellen Führungsteam erfolgreich umzusetzen.

“Um den digitalen Wandel zu vollziehen, muss auf allen Ebenen kommuniziert werden”

Gleichzeitig glauben jedoch 70 % von ihnen, dass es schwierig wird, Mitarbeiter in den neuen Technologien zu schulen – eine Diskrepanz zwischen Führungsetage und anderen Abteilungen, die nur durch kluge und klare Kommunikation zu lösen ist.

Christian Umbs, Managing Director bei Robert Half, bringt es auf den Punkt: „Um den digitalen Wandel in der eigenen Unternehmenskultur wirklich zu vollziehen, muss auf allen Ebenen kommuniziert werden. Vorgesetzte haben die Aufgabe, die Vorteile der neuen Arbeitswelt für alle Mitarbeiter verständlich und zugänglich zu machen – im Idealfall ganz analog von Mensch zu Mensch.“

Mit Empathie und einem offenen Ohr zum Ziel

Die befragten Führungskräfte suchen bei der Umsetzung des Transformationsprozesses im Unternehmen vor allem nach Managern mit technologischem Verständnis (58 %), sehr guten Kommunikationsfähigkeiten (51 %) sowie technischem Know-how (45 %).

„Ein offener Dialog und stetiger Informationsaustausch gepaart mit Empathie werden über Erfolg und Misserfolg der digitalen Transformation entscheiden. Vor allem sollten die Mitarbeiter von ihren Führungskräften motiviert und in den Change-Prozess mit eingebunden werden“, kommentiert Umbs die Ergebnisse.

Veränderungen im Inneren vorantreiben – gemeinsam und mit Hilfe von außen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Bereitschaft der Belegschaft, sich auf etwas Neues einzulassen, zu fördern: Zwei Drittel der Unternehmen haben bereits ihr Weiterbildungsbudget erhöht und bieten ihren Mitarbeitern individuelle Trainings und Seminare. Zudem werden Weiterbildungskosten erstattet oder digitale Projektteams gebildet.

38 % der befragten Führungskräfte sind der Meinung, dass Manager die Fähigkeit besitzen sollten, Experten in ihre Entscheidungsfindung einzubeziehen, sich also von extern bei der Gestaltung der digitalen Transformation beraten zu lassen. Erfahrene Interim Manager für Digitalisierungsprojekte können notwendiges Wissen weitergeben, die Produktivität des existierenden Teams steigern und bei der Zielerreichung unterstützen.

„Über allem steht jedoch Communication first – denn nur wer es schafft, technisches Know-how zu verbreiten, die Mitarbeiter zu überzeugen und den digitalen Kulturwandel in allen Bereichen des Unternehmens aktiv zu kommunizieren, kann sich selbst als digitalen Anführer bezeichnen“, so Umbs.

 

Foto: Robert Half

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Allianz legt Zahlen vor und treibt Digitalisierung voran

Dem Versicherungskonzern Allianz bleibt keine Zeit zum Durchatmen. Der europäische Branchenprimus hat wie andere Versicherer wegen der verschärften Niedrigzinsen zu kämpfen. Damit sich der Dax-Konzern im Wettbewerb behaupten kann, treibt Vorstandschef Oliver Bäte auch die Digitalisierung voran. Wenn die Allianz an diesem Freitag ihre Geschäftszahlen für 2019 vorlegt, wird sich zeigen, wie teuer die Sanierung den Konzern kam.

mehr ...

Immobilien

Warburg-HIH Invest kauft Bürohaus in München

Der Asset Manager Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH hat ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit der Bezeichnung “Dantehof” im Münchener Stadtteil Moosach erworben. Hauptmieter ist die bayerische Landeshauptstadt selbst.

mehr ...

Investmentfonds

Ölpreise weiter auf Erholungskurs

Die Erholung der Ölpreise ist am Donnerstag nur zeitweise ins Stocken geraten. Zuletzt konnten die Notierungen an die Gewinne vom Vortag anknüpfen und weiter zulegen. Nur zuvor waren die Ölpreise zeitweise etwas unter Verkaufsdruck geraten.

mehr ...

Berater

Wie Sie Haftungsrisiken mit einer Betriebsaufspaltung verringern

Wer sein Vermögen in den eigenen Betrieb steckt, möchte es vor Haftungsrisiken schützen. Mit einer Betriebsaufspaltung ist das möglich. Doch es lauern auch Fallstricke.

mehr ...

Sachwertanlagen

Medienbericht: P&R-Gründer Heinz Roth verstorben

Heinz Roth, der Gründer des insolventen Containeranbieters P&R, ist einem Bericht zufolge schon Mitte Dezember letzten Jahres im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. 

mehr ...

Recht

BGH: Händler haftet nicht für Kundenbewertungen auf Amazon

Ein Händler haftet grundsätzlich nicht für Kunden-Bewertungen auf Amazon. Dies entschied am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Damit unterlag in letzter Instanz der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW), der erreichen wollte, dass Bewertungen zu einem Tape gelöscht werden.

mehr ...