DIN-Norm: Standard aus der Branche für die Branche

Hier wird sich auch zeigen, ob sich dem Verbraucher die Relevanz aller abgefragten Informationen erschließt. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Aufschrift „DIN“ beim Verbraucher eine unerschütterliche Grundakzeptanz für das Verfahren schafft und es ihm deshalb nicht wie bisherige 360-Grad-Analysen verkauft werden muss, sondern künftig sogar von ihm eingefordert wird.

Bis es so weit ist, müssen vor allem die Softwarehersteller zusehen, wie sie die Abfrage der Parameter an ihren Programmoberflächen so attraktiv wie möglich gestalten, um trotz der eng gehaltenen Leitplanken der Norm für einen gewissen Spaßfaktor bei der Erfassung zu sorgen.

Anwender prüft Benutzerfreundlichkeit

Auch das wird auf die Akzeptanz der DIN 77230 ausstrahlen. Über die Benutzerfreundlichkeit der Software wird der Anwender entscheiden.

Die Bestätigung der Geeignetheit, das heißt, der DIN-konformen Umsetzung aller Eingabeparameter und Analyselogarithmen, sollte nicht nur vom Hersteller selbst, sondern auch von einem vertrauenswürdigen Dritten bestätigt werden.

Autor Christoph Dittrich ist Geschäftsführer bei softfair analyse in Hamburg.

Fotos: Softfair

 

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