JDC wächst weiter – Von Coronakrise nicht unmittelbar betroffen

Die JDC Group konnte ihren Umsatz auf Basis der vorläufigen Geschäftszahlen im Jahr 2019 um 18 Prozent auf 111,7 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs auf 4,2 Millionen Euro (2018: 1,5 Millionen Euro).

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier

Allerdings beinhaltete die Ergebnisverbesserung nach JDC-Angaben rund 1,0 Millionen Euro aus der erstmaligen Anwendung der neuen Bilanzierungsregeln des IFRS 16. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fällt damit ausgeglichen aus (2018: -1,7 Millionen Euro).

Die Verbesserung werde von den operativen Geschäftsbereichen Advisortech und Advisory gleichermaßen getragen, teilte JDC mit. Im Geschäftsbereich Advisortech stieg der Umsatz um 20 Prozent auf 92 Millionen Euro, im Bereich Advisory um 13 Prozent auf 30 Millionen Euro.

„Keine wesentliche Abhängigkeit von Lieferketten“

Für 2020 erwartet das Unternehmen auf der Basis bereits abgeschlossener Kooperationen einen Umsatzzuwachs auf 125 bis 132 Millionen Euro sowie eine weitere Steigerung des Ebitda. 

Das Geschäftsmodell sei von der Coronakrise nicht unmittelbar betroffen. Insbesondere bestehe keine wesentliche Abhängigkeit von Lieferketten oder externen Dienstleistern. „Die allgemeine Entwicklung der Weltwirtschaft und des Geschäftsklimas in Deutschland und Europa kann natürlich die Kapitalmärkte und auch das Kaufverhalten unserer Kunden negativ beeinflussen“, heißt es von Seiten des Unternehmens. (kb)

Foto: Alexander von Spreti 

 

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