Wie JDC an die Spitze will

Foto: Alexander von Spreti
JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier

„Langfristig wollen wir JDC zur führenden Versicherungsplattform in Europa entwickeln“, hatte Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group, Ende März in einer Pressemitteilung angekündigt. Wie das gelingen soll, erläuterte er am Donnerstag im Rahmen eines virtuellen Pressegesprächs.

National seien die großen Industriemakler mit Umsätzen von über 300 Millionen Euro zwar noch „ein bisschen voraus“, sagte Grabmaier. Die JDC Group habe aber „Fahrt aufgenommen“ und komme auch „in diese Richtung“. Im Geschäftsjahr 2020 konnte das Unternehmen seinen Umsatz um zehn Prozent auf 122,8 Millionen Euro steigern. „Bis spätestens 2025 wollen wir den Umsatz 2020 verdoppeln“, kündigte er an. So könne das Unternehmen in fünf bis sieben Jahren Deutschlands größter Makler sein.

Im Moment sei der größte deutsche Anbieter gleichzeitig auch der größte europäische Anbieter, weil die anderen Märkte ähnlich fragmentiert seien wie in Deutschland und es in Ländern wie Frankreich und Italien keinen größeren Makleranbieter gebe. „In dem Moment, wenn wir einen relevanten Marktanteil in Deutschland haben, ist es natürlich eine Option, auch in andere europäische Länder zu gehen“, so Grabmaier. Dabei habe man insbesondere Frankreich, die Niederlande und Italien im Blick.

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