22. Mai 2019, 08:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Cyberangriffe: Angst vor Hackern trifft auf fehlenden Virenschutz

Der Frühjahrsputz bleibt analog. Deutsche haben Angst vor Hackern, aber machen dennoch nur selten Sicherheits-Checks bei PC, Smartphone & Co. Lediglich sechs von zehn Deutschen (62%) prüfen nur mindestens einmal im Jahr ihre Geräte oder aktualisieren den Virenschutz. Dabei ist Cyber-Sicherheit heute wichtiger denn je.

Infografik Computerhilfe Fruhjahrputz-1 in Cyberangriffe: Angst vor Hackern trifft auf fehlenden Virenschutz

Fit für den digitalen Frühjahrsputz?

Bei den unterschiedlichen Altersgruppen fällt auf, dass besonders jüngere Leute sorglos gegenüber digitalen Angriffen sind: Gerade einmal die Hälfte der Befragten zwischen 18 und 24 Jahren prüfen ihre Geräte regelmäßig mittels Viren- und Malware-Scan oder mit einem Update des Antivirus-Programms.

In der Bevölkerungsgruppe der über 55-Jährigen führen hingegen 67% solch einen Sicherheits-Check durch. “Je älter die Befragten, desto größer ist ihr Bewusstsein für mögliche Gefahren im Netz”, bestätigt Kay Hallas, Computerhilfe-Experte der Deutschen Telekom.

Doch Nachholbedarf gibt es in allen Altersgruppen. Die Kapazitäten von Festplatte, Arbeitsspeicher und Co. checken nur 44% mindestens einmal im Jahr. Die Betriebssysteme prüfen mit 37% sogar noch weniger Befragte.

Vorsicht vor falschen Hotlines und Downloads

“Ad- und Malware wird immer präsenter”, sagt Hallas. Ein Beispiel, wie diese auf PC oder Smartphone gelangt: Jeder zweite Deutsche (56%) ärgert sich häufig über WLAN oder Browser. Die Lösung für das Problem suchen 20% der Befragten zunächst in Eigenregie – via Suchmaschinen, Foren und Hilfevideos. Doch der Experte warnt:

“Die Recherche über Suchmaschinen birgt Risiken, da einige Seiten vorgaukeln, die Lösung als Download parat zu haben. Stattdessen bekommt man erst recht Ad-/Malware installiert.” Regelmäßige Sicherheits-Checks für Internet- und WLAN sind besonders wichtig – gemacht werden sie jedoch lediglich von 37% der Menschen in Deutschland.

Eine weitere Falle: “Wählen Nutzer eine in der Malware angezeigte Hotline-Nummer, können hohe Kosten entstehen und Betriebssysteme etwa durch Fernzugriff beschädigt werden”, sagt er.

Service-Angebote häufiger nutzen

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51%) kennt sich nach eigener Einschätzung lediglich durchschnittlich mit Computern aus. Trotzdem gab nur rund jeder Zehnte an, schon einmal unabhängige Service-Dienstleister in Anspruch genommen zu haben. Dabei kann die Unterstützung von Experten sehr hilfreich sein und die gesuchten Lösungen für PC-Probleme liefern.

“Wir bieten bei der Computerhilfe unterschiedliche Services von Telefon-Hilfe und Fernwartung über Schulungen bis hin zu regelmäßigen Computer-Check-Ups für PC und Laptop an”, so Hallas. “Im Übrigen kann jeder unsere Angebote in Anspruch nehmen, egal ob Telekom Kunde oder nicht.”

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2054 Personen zwischen dem 09.04.2019 und 11.04.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

Foto: “obs/Computerhilfe der Telekom”

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bischof Wechsel: Hanning und Wasserfall übernehmen

Das Personalkarusell dreht sich: Thomas Bischof verlässt die Württembergische aus familären Gründen in Richtung Köln. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 übernimmt Zeliha Hanning (41) den Vorstandsvorsitz der Württembergische Versicherung AG und Jacques Wasserfall (45) den Vorstandsvorsitz der Württembergische Lebensversicherung AG und der Württembergische Krankenversicherung AG.

mehr ...

Immobilien

Corona-Pandemie rückt Immobilienverrentung in den Fokus

Nach bald einem halben Jahr Corona ziehen Senioren zumindest für Immobilien eine positive Bilanz: Das zeigt eine aktuelle Studie der DEGIV, Gesellschaft für Immobilienverrentung, unter 1.067 Immobilieneigentümern und Mietern im Rentenalter.

mehr ...

Investmentfonds

„Finanzmärkte ohne Blockchain sind nicht mehr vorstellbar“

„Ob Kryptowährungen, digitaler Euro oder elektronische Wertpapiere – die Finanzmärkte werden künftig stark von der Blockchain-Technologie geprägt sein“, sagte Professor Philipp Sandner, Leiter des Frankfurt School Blockchain Center (FSBC) an der Frankfurt School of Finance & Management, beim jährlichen Empfang der Börse Stuttgart.

mehr ...

Berater

Sparquote dürfte 2020 auf rund 16 Prozent steigen

Die Coronakrise dürfte die Sparquote in Deutschland nach Einschätzung der DZ Bank in diesem Jahr auf einen Rekordwert treiben. Nachdem die Verbraucher bereits im ersten Halbjahr 2020 deutlich mehr Geld auf die hohe Kante legten als üblich, erwarten die Experten des genossenschaftlichen Spitzeninstituts dies auch für die nächsten Monate.

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium lanciert Zertikat für Schweizer Profi-Investoren

Der Hamburger Logistik-Assetmanager Solvium Capital bringt die Assets „Schiffscontainer“ und „Wechselkoffer“ über ein Zertifikat auf den Schweizer Markt. Dazu ist das Unternehmen eine neu geschlossene Partnerschaft mit dem Züricher Verbriefungsspezialisten Gentwo eingegangen.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...