„Fintechs brauchen starke und zuverlässige Partner“

Bestehen bereits Kooperationen mit Insurtechs?

Aktuell kooperieren wir mit rund 70 Prozent der Insurtech-Unternehmen. Die Kooperationen reichen von einem aktiven Austausch und gegenseitigen Lernprozess bis zur Vollanbindung an Blau direkt.

Gibt es weitere Kandidaten in der Fintech-Szene, die Sie als potenzielle Partner wahrnehmen?

Blau direkt differenziert hier nicht und entspricht damit auch meiner eigenen Einstellung. Die Branche ist im Umbruch und jedes innovative Unternehmen ist auf seine eigenen Weise interessant. Es wäre kontraproduktiv, hier eine Vorselektion durchzuführen.

Genau das macht Blau aus – keine Scheuklappen, jedoch mit Gespür für Umsetzbarkeit. Im ersten Schritt geht es nicht um den schnellen finanziellen Gewinn, sondern um innovativen Austausch und gegenseitigen Know-how-Transfer. Es reicht halt nicht, die Welt verändern zu wollen, man muss auch den Weg kennen.

Welche Bedeutung werden Fintechs Ihrer Ansicht nach in fünf Jahren im deutschen Markt haben?

Hier steckt natürlich viel Spekulation drin. Wenn ich jedoch bedenke, dass die Szene noch gar keine richtige Fahrt aufnehmen konnte, da die digitale Infrastruktur der Branche noch in den Kinderschuhen steckt und die besten Ideen noch gar nicht darstellbar sind, kann der Einfluss sehr plötzlich wirklich spürbar werden.

Auf lange Sicht sehe ich es genauso, wie so ziemlich jeder aus der Branche – der digitale Fortschritt ist nicht aufzuhalten und wird alles bisher Bekannte – mehr oder weniger – verändern.

Interview: Julia Böhne

Foto: Blau direkt

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