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18. August 2016, 16:16
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Knip: “Digitale Makler bieten mehr Transparenz”

In einer Analyse hat das Start-up Knip die Downloadzahlen acht verschiedener Versicherungsmanagement-Apps von Fintechs und Maklerpools verglichen. Nach Ansicht des Knip-CEOs Dennis Just haben die  Insurtechs die Angebote der etablierten Marktteilnehmer abgehängt.

Knip: Digitale Makler bieten mehr Transparenz

Dennis Just, Knip: “Die klassischen Versicherungsmakler haben mittlerweile den Anschluss verpasst.”

Knip hat die Downloadzahlen der eigenen Versicherungs-App von Januar 2015 bis einschließlich Juni 2016 mit denen der Wettbewerber “allesmeins”, “asuro“, “Clark“, “Getsafe“, “Financefox“, “Friendsurance” und “simplr” verglichen. Insgesamt haben im Untersuchungszeitraum demnach 1,2 Millionen Menschen eine der digitalen Anwendungen heruntergeladen.

Während in den ersten sechs Monaten 2015 lediglich rund 80.000 Downloads (79.276) verzeichnet wurden, waren es der Analyse zufolge im ersten Halbjahr 2016 indes 574.731. Das entspricht einer Steigerung von etwa 720 Prozent – wobei für die Monate Januar und Februar nur die Zahlen von Knip in die Analyse einbezogen wurden (siehe Grafik).

Knip: Klassischer Versicherungsmakler haben Anschluss verpasst

Insurtech wächst weiter. Die klassischen Versicherungsmakler haben mittlerweile den Anschluss verpasst”, kommentiert Dennis Just, CEO der Knip AG. Das deutsch-schweizerische Start-up sieht sich durch die Analyse als Marktführer bestätigt – von den rund 1,2 Millionen Downloads entfallen insgesamt 658.699 auf das Unternehmen.

Knip: Digitale Makler bieten mehr Transparenz

Quelle: Knip

Der Erfolg der Apps von Maklerpools sei indes überschaubar. Der Analyse zufolge entsprechen die insgesamt 53.174 Downloads von asuro, allesmeins und simplr lediglich einem Marktanteil von fünf Prozent. Knip-CEO Just sieht die Fintech-Apps aber nicht nur bei den Nutzerzahlen vorn. “Die Maklerpools können bei der Kundenakquise nicht mit den Insurtechs konkurrieren: Der Vorsprung bei Marketing, Produkt und Effizienz ist einfach zu groß”, so Just. Auch beim Thema Transparenz seien die Fintechs Spitzenreiter.

“Für die Verbraucher bieten digitalen Makler mehr Transparenz, da man alle Informationen und Verträge immer bei sich hat und nachlesen kann”, erläutert Just. Daher sei auch die Bereitschaft der Versicherer zu Kooperationen gestiegen: Demnach ist die Zahl der kooperierenden Gesellschaften innerhalb eines Jahres von 68 auf 128 gestiegen. (jb)

Foto: Knip

1 Kommentar

  1. Transparenz, wie auch immer sie definiert ist, ist noch lange keine Beratung. Die Folgen dieses Trugschluss, denn es scheint mir einer zu sein, werden wir einigen Jahren kennen lernen. Gerade die individuelle Betrachtung und die Analyse des Bedarfs kommen hier für mein Empfinden zu kurz, Obwohl sie wesentliche Bestandteile des Sachwalters, genannte Makler, sind. Frank Dietrich Fachmakler

    Kommentar von Frank Dietrich — 21. August 2016 @ 17:44

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