5. April 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Auch die vierte Falk-Tochter insolvent

Am 4. April hat auch die Falk Asset Management KG (FAM), München, als letztes Unternehmen der Falk Capital-Gruppe einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Grund ist laut Mitteilung des Emissionshauses die drohende Zahlungsunfähigkeit. Vor wenigen Tagen waren bereits Insolvenzanträge für die Falk Capital KG, die Falk Development KG sowie die Falk Financial Marketing KG, alle München, gestellt worden (cash-online berichtete).

Als vorläufiger Insolvenzverwalter für die FAM wurde der Münchener Rechtsanwalt Josef Nachmann bestellt. Nachmann ist ebenso vorläufiger Insolvenzverwalter der Falk Capital KG, der Falk Development KG sowie der Falk Financial Marketing KG.

Laut Mitteilung strebt er nunmehr an, die FAM als unternehmerische Einheit für die weitere Bewirtschaftung der Immobilien und Fonds ? so weit möglich ? zu erhalten. Die Arbeitsplätze bei der FAM sollen daher bestehen bleiben und die FAM so, gegebenenfalls über Sanierung und im Wegeeiner Auffanglösung, fortgeführt werden.

Durch eine Fortführung der FAM als Schlüsseleinheit der geschlossenen Immobilienfonds der Falk Gruppe, so das Unternehmen, wird auch in der vorläufigen Insolvenz die weitere Bewirtschaftung der Immobilien und der Fonds durch die FAM und ihre Mitarbeiter sichergestellt. So kann eine Grundlage für die Erhaltung der Fonds geschaffen werden.

Die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Fonds soll zunächst mit dem Bankenkreis in einem Termin am 12. April 2005 erörtert werden. Gemeinsam mit den jeweiligen Kreditinstituten sollen fondsindividuelle Vorschläge erarbeitet und den Anlegern in einzelnen Gesellschafterversammlungen zur Abstimmung vorgestellt werden.

Für den einzelnen Fondsanleger sei wichtig, dass lediglich die Verwaltungsgesellschaften der Falk Capital Gruppe vom Insolvenzantrag betroffen sind, nicht jedoch die einzelnen Fondsgesellschaften.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Überlastet und ausgebrannt

Hoher Zeitdruck und zunehmende Arbeitsverdichtung, aber auch zu viel Arbeit für die eigentlich vereinbarte Arbeitszeit sind Faktoren, die bei vielen Beschäftigten hierzulande zu Überlastung führen. Das zeigt der aktuelle DGB-Report „Arbeiten am Limit“.

mehr ...

Immobilien

Tipps für Mieter: Betriebskostenabrechnung ohne böse Überraschungen

Zu hoher Warmwasserverbrauch, einmalige Reparaturen oder ein falscher Umlageschlüssel: Die jährliche Betriebskostenabrechnung sorgt bei Mietern und Vermietern immer wieder für Streit und Diskussionen. Dabei muss nicht immer ein zu hoher Wasser- und Heizungsverbrauch des Mieters die Ursache für eine falsche Betriebskostenabrechnung sein. Nicht selten sind Kosten aufgelistet, die gar nicht umlagefähig sind. Worauf Mieter daher achten sollten, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleiters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Handelsplatz für digitale Assets

Nach dem Start des Handels für ausgewählte Nutzer im September steht die Digital Exchange der Börse Stuttgart (BSDEX) nun allen Interessierten in Deutschland offen. An Deutschlands erstem regulierten Handelsplatz für digitale Vermögenswerte können die Nutzer aktuell Bitcoin gegen Euro handeln, weitere digitale Assets sollen hinzukommen.

mehr ...

Berater

Schweizer Verwahrer für “Kryptowerte” will nach Deutschland

Die Crypto Storage AG aus Zürich will eine eigene Präsenz in Deutschland aufbauen und kündigt an, eine Lizenz als “Kryptowerteverwahrer” für digitale Werte wie Bitcoin beantragen zu wollen. Hintergrund sind die neuen gesetzlichen Regelungen in Deutschland ab 2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia kauft Healthcare-Immobilie in Hamburg

Das Immobilienunternehmen Patrizia AG hat für seinen Fonds Pflege Invest Deutschland I eine gemischt genutzte Immobilie mit Schwerpunkt auf sozialer und medizinischer Versorgung in Hamburg erworben.

mehr ...

Recht

Neues Urteil: Vorsicht bei “Service Calls”

“Service Calls“ eines Versicherungsmaklers können unzulässige Werbung sein. Auf ein entsprechendes Urteil des OLG Düsseldorf vom 19. September 2019 (Az.: 15 U 37/19) hat nun die Rechtsanwaltskanzlei Wirth hingewiesen.

mehr ...