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8. September 2005, 00:00
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LV-Fonds: Briten klüger als Deutsche

Die Lage auf dem deutschen Zweitmarkt für Lebensver-sicherungen steht derzeit in vollkommenem Gegensatz zu jener auf dem Secondhand-Markt in Großbritannien. Zwar weisen beide Märkte ungefähr die gleichen Volumina auf (2004: Rund 450 Millionen Euro Handelsvolumen in Deutschland, etwa 500 bis 600 Millionen Pfund in Großbritannien).

Auf der Insel ist das Geschäft mit ?Gebraucht-?Policen jedoch bereits seit den achtziger Jahren etabliert. Hierzulande dagegen startete mit cash.life, München, erst 1999 das erste Unternehmen im großen Stil mit Investments.

Folge: Während rund 90 Prozent der versicherten Briten von der Möglichkeit wissen, eine Police alternativ zum Storno vorzeitig zu verkaufen, haben von dieser Option unter den deutschen Versicherungsnehmern bislang lediglich rund zehn Prozent Kenntnis.

Auf dem britischen Markt sorgt daher nach Einschätzung von Branchenkennern ein latentes Überangebot an Policen für erhebliches Marktwachstums-Potenzial. Hierzulande dagegen begrenzt das fehlende Wissen der Versicherten das Policenangebot, Großinvestoren wie etwa das Emissionshaus MPC Capital, Hamburg, welches mit LV-Fonds seit 2002 auf dem deutschen Markt investiert, sehen sich daher in ihren Investitionsmöglichkeiten eingeschränkt.

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