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9. Februar 2005, 00:00
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Studie: Private Equity wächst wieder

Der Private-Equity-Markt in Europa wächst solide. Zu diesem Ergebnis kommt die Research-Abteilung der Deutschen Bank AG, Frankfurt, in einer aktuellen Untersuchung. Laut DB Research hat das Segment für außerbörsliche Eigenkapitalbeteiligungen die New-Economy-Blase verarbeitet. Der Markt, so die Analysten, schwenkt jetzt auf seinen langfristigen Wachstumspfad ein. Für 2005 sind laut DB Research Investitionen von rund 32 Milliarden Euro zu erwarten.

Problem: Der Aufschwung birgt die Gefahr von Übertreibungen. Denn der starke Bieterwettbewerb, so die Studie, treibt die Preise in die Preise in die Höhe. Zudem habe der Fremdkapitalanteil der Transaktionen deutlich zugenommen.

Ebenfalls kritisch sieht DB Research, dass angesichts der Buy-Out-Dominanz die Finanzierung der frühen Investitionsphasen immer weiter in den Hintergrund tritt. Die Seed-Phase, die Investition im Vorfeld von Unternehmens-Neugründungen also, werde praktisch überhaupt nicht mehr bedient.

Auch für Deutschland sehen die Experten der Deutschen Bank eine solide Entwicklung im Bereich Private Equity. Auch hierzulande liegt jedoch der Schwerpunkt auf Buy-outs, der Venture-Capital-Bereich erhole sich lediglich zaghaft.

In Folge des Börsencrashs sind die Private-Equity-Renditen laut DB Research in ganz Europa in der Fünf-Jahres-Betrachtung von rund 25 Prozent im Jahr 2000 auf rund sieben Prozent im Jahr 2003 abgestürzt. Mit einem Anziehen der Renditen rechnen die Experten erst wieder im kommenden Jahr. Historische Höchststände seien jedoch nicht mehr zu erwarten, da die Überhitzung im Buy-out-Bereich den zyklischen Aufschwung bremsen könne.

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