13. Dezember 2006, 00:00
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Erster offener Schiffsfonds gestartet

Die Lloyd Fonds AG, Hamburg, meldet den Vertriebsstart des bereits angekündigten weltweit ersten offenen Schiffsfonds. Der LF Open Waters OP ist eine luxemburgische SICAV (Société d?Investissement á Capital Variable) und richtet sich primär an institutionelle Investoren.

Das Angebot wurde von der Lloyd Fonds AG, die als Anlageberater fungiert und das laufende Schiffsmanagement übernimmt, zusammen mit dem Bankhaus Sal. Oppenheim, Köln, konzipiert.

Geschäftsführer des Fonds sind Jan Hagemann, Geschäftsführer der Lloyd Shipping GmbH, und Andreas Jockel, Mitglied der Geschäftsführung bei Oppenheim Pramerica Asset Management S.ár.l, Luxemburg. Im Verwaltungsrat sitzen die Lloyd Fonds-Vorstände Holger Schmitz und Dr. Marcus Simon sowie zwei Oppenheim-Vertreter.

Der Fonds plant die Investition in Schiffe aller Typenklassen sowie deren Betrieb und den späteren Verkauf. Die Investitionen dürfen nicht direkt, sondern jeweils nur über eine Projektgesellschaft in Singapur erfolgen. Erlaubt ist dem Fonds nur der vollständige Erwerb der Schiffe, also keine Co-Investments oder Zweitmarktbeteiligungen. Als erstes ist der Kauf von vier Mehrzweck-Containerschiffen der Handysize-Klasse geplant.

Die Investoren können die Anteile täglich zurückgegeben. Zu diesem Zweck wird alle sechs Monate der Verkehrswert der Schiffe durch einen Gutachter bestimmt und zudem einmal monatlich der Ertragswert ermittelt. In welchem Verhältnis Verkehrs- und Ertragswert berücksichtigt werden, bestimmt sich nach der Restlaufzeit des Chartervertrages.

Beträgt der Rücknahmepreis mehr als 100.000 Euro, kann die Auszahlung um bis zu vier Monate verschoben werden. Bis November 2007 erfolgt zudem ein Abschlag von fünf Prozent. Der Fonds darf bis zu 20 Prozent seines Vermögens als Liquiditätsreserve halten und die Investitionen mit bis zu 70 Prozent Fremdkapital finanzieren.

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