Wölbern: Erfolgsbilanz und Expansion

Das Bankhaus Wölbern, Hamburg, hat im Rumpfgeschäftsjahr 2005 einen Rekordgewinn erzielt. Nach vorläufigen Geschäftszahlen steigerte sich der Jahresüberschuss von April bis Dezember 2005 auf elf Millionen Euro. Zum Vergleich: Im vollen Geschäftsjahr 2004/2005 erzielte die Bank einen Jahresüberschuss von 4,9 Millionen Euro. ?Der Erfolg im Jahr 2005 zeigt, dass wir in einem schwierigen Markt richtig aufgestellt sind?, betont Wölbern-Vorstandschef Dr. Eric Hirsch.

Wichtigste Ertragssäule des Emissions-, Beratungs- und Bankhauses ist das Provisionsgeschäft. Trotz des verkürzten Geschäftsjahres erhöhten sich die Einnahmen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2004/2005 von 16,4 Millionen Euro um 35,4 Prozent auf 22,2 Millionen Euro. Einen wesentlichen Anteil daran hatten die Initiierung von Immobilienfonds und die Vermittlung von externen und internen Beteiligungsprodukten.

2006 will das Bankhaus Wölbern voraussichtlich zehn geschlossenen Fonds mit einem Eigenkapitalvolumen von insgesamt 450 Millionen Euro auf den Markt briongen. Der ab Mai 2006 erscheinende Wölbern-Fonds England 02 wird, mit rund 185 Millionen Euro zu platzierendem Eigenkapital, der wohl größte Fonds des Bankhauses im laufenden Geschäftsjahr. Darüber hinaus sind Investitionen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Österreich geplant.

Zudem weitet die Bank ihre Vertriebsaktivitäten erstmals über die Grenzen Deutschlands aus. Der im März 2006 erscheinende Fonds Holland 61 wird – neben Deutschland – auch in Österreich vertrieben.

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