Lloyd: Mehr platziert, weniger verdient

Die Lloyd Fonds AG, Hamburg, hat im ersten Halbjahr 2007 insgesamt 294 Millionen Euro Eigenkapital platziert und damit den Vorjahreszeitraum um 49 Prozent übertroffen. 50 Millionen Euro entfielen davon auf den offenen Schiffsfonds, den das Unternehmen Ende 2006 aufgelegt hatte.

Der Überschuss sank gleichzeitig um 13 Prozent auf sieben Millionen Euro. Lloyd Fonds nennt für den Rückgang zwei Gründe: So fielen die Erlöse des Fonds Schiffsportfolio II bilanziell teilweise bereits im Vorjahr an. Zudem berichtigte das Emissionshaus den Wert von US-Apartmentanlagen wegen des verbilligten US-Dollars und des schwachen Immobilienmarktes in den Vereinigten Staaten.

Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit, dass der Finanzvorstand, Holger Schmitz, zum 31. August 2007 aus dem Vorstand des Emissionshauses ausscheidet. Sein Nachfolger wird der Diplom-Kaufmann Michael Seidel, seit 2002 Geschäftsführer/CFO der Max-Bahr-Gruppe, Hamburg. ?Herr Seidel wird in seiner Funktion als Finanzvorstand des Unternehmens auch die Finanzierung und das Controlling der von Lloyd Fonds geplanten oder aufgelegten Beteiligungen übernehmen?, erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende Professor Dr. Eckart Kottkamp. Schmitz werde dem Unternehmen unter anderem als Geschäftsführer des offenen Fonds verbunden blieben. (gei/sl)

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