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22. Februar 2007, 00:00
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Mehr Private-Equity-Deals erwartet

Die Zahl der Private-Equity-Transaktionen in Deutschland wird in den kommenden 18 Monaten weiter zunehmen. Das ergab eine Umfrage des Wirtschaftsprüfers KPMG AG, Berlin, unter bedeutenden Private Equity-Gesellschaften und Banken.

Bei Transaktionen mit einem Volumen von bis zu 400 Millionen Euro erwarten 45 Prozent der Befragten einen Anstieg und 55 Prozent eine Stagnation. Bei den größeren Deals rechnen 50 Prozent mit mehr Transaktionen, 40 Prozent mit einer Stagnation und 10 Prozent mit einem Rückgang.

Besonders attraktive Beteiligungsobjekte sind den Umfrageteilnehmern zufolge Unternehmen aus der Gesundheitsbranche, die von den Private-Equity-Gesellschaften bislang kaum beachtet wurde. Die Branchen Transport und Logistik sowie Energie genießen eine anhaltend hohe Beliebtheit, während die Automobilindustrie, die in den vergangenen Jahren viele Transaktionen verzeichnete, nun als vergleichsweise unattraktiv betrachtet wird.

Allerdings erwarten sowohl Banken als auch Finanzinvestoren einen Anstieg notleidender Kredite. Damit teilen sie die Befürchtung, dass nicht alle von Private-Equity-Gesellschaften gehaltenen Unternehmen ihre Kredite werden bedienen können. Die Finanzinvestoren verordnen ihren Zielunternehmen häufig vergleichsweise hohe Fremdkapitalquoten.

Die Autorin der Studie, KPMG-Partnerin Dr. Martina Ecker, ist gleichwohl zuversichtlich: ?Die Branchenfachleute gehen davon aus, dass vielfältige spezialisierte Investoren bereit sind, notleidenden Unternehmen unter die Arme zu greifen und diese zu restrukturieren, bevor es zur Insolvenz kommt.?

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