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15. Juli 2008, 00:00
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König & Cie. kündigt ersten Infrastrukturfonds an

Das Hamburger Emissionshaus König & Cie. bringt mit dem Infrastruktur International I seinen ersten geschlossenen Fonds auf den Markt, der über die Beteiligung an Zielfonds in Infrastrukturprojekte verschiedener Branchen und Regionen investiert. In den kommenden Tagen werde der Prospekt zur Gestattung bei der Bafin eingereicht. Dies vermeldete das Emissionshaus heute im Rahmen eines Pressegesprächs.

Ziel das Dachfonds sei es, 35 bis maximal 45 Millionen Euro Gesamtinvestitionsvolumen in drei Zielfonds gestreut zu investieren. ?Mit der Beteiligung am Global Infrastructure Partners aus der Schmiede der Gründungsgesellschafter Credit Suisse und GE Capital hat der Fonds seine erste Investition bereits realisiert?, eröffnet Johannes Bitter-Suermann, geschäftsführender Gesellschafter bei König & Cie. Beide Großunternehmen beteiligten sich mit jeweils 500 Millionen US-Dollar Eigenkapital an dem Fonds. Der Infrastruktur International I will rund 30 Millionen Euro investieren.

Der Zielfonds setzt seinen weltweiten Fokus auf die Themen Energie, Transport und Entsorgung. Bereits sechs Investitionen in Infrastruktureinrichtungen seien getätigt, darunter auch in den London City Airport. Damit, so Bitter-Suermann, ist das gesamte Investitionsvolumen des Global Infrastructure Partners zu rund einem Drittel investiert.

Das Erstlingswerk soll der Auftakt einer Serie von Fonds im Bereich Infrastruktur sein. Die Laufzeit ist auf zehn plus drei Jahre ausgelegt. Erstmals können Anleger wahlweise in Euro oder Dollar investieren. Die Ausschüttungen sollen laut Unternehmensangaben bei zehn Prozent plus x liegen. Ein stetiger Rückfluss könne über eine laufende Ausschüttung aus dem Zielfonds von fünf Prozent bereits ab 2009 generiert werden. Die vermögensverwaltende Konstruktion werde im kommenden Jahr der Abgeltungssteuer unterliegen. (te)

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