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12. Juni 2008, 00:00
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MPC/HCI: Ölplattform endlich am Start

Der Vertrieb des ursprünglich bereits für Februar 2008 angekündigten Fonds Deepsea Oil Explorer, der gemeinsam von den Hamburger Emissionshäusern MPC Capital und HCI Capital konzipiert wurde, startet nun voraussichtlich am 17. Juni.

Der Fonds finanziert eine Erkundungsplattform für Ölböhrungen. Sie soll Mitte 2010 abgeliefert werden und ist wie angekündigt zunächst für sieben Jahre an die brasilianische Ölgesellschaft Petrobras verchartert. Das Investitionsvolumen des Fonds ist mit 680 Millionen US-Dollar etwa 20 Millionen US-Dollar höher als ursprünglich geplant. Das Eigenkapital, das je zur Hälfte von MPC und HCI platziert wird, beläuft sich wie vorgesehen auf knapp 220 Millionen US-Dollar. Die Mindestbeteiligung beträgt 15.000 US-Dollar plus fünf Prozent Agio.

Die Verzögerung des Platzierungsbeginns erklärt MPC-Sprecher Till Gießmann mit einer Umgestaltung der Fremdfinanzierung und mit der komplexen Struktur des Angebots. Eingebunden sind unter anderem zwei niederländische und zwei brasilianische Gesellschaften, die Bauwerft in Abu Dhabi, ein Fertigstellungsgarant aus der Schweiz und die finanzierende Bank in New York. Das Schaubild zur Beteiligungsstruktur in dem 188 Seiten umfassenden Verkaufsprospekt zeigt nicht weniger als 16 involvierte Unternehmen.

Demnach spielte keine Rolle, dass Kapazitäten dadurch gebunden waren, dass MPC jüngst die Beteiligung an HCI auf rund 40 Prozent aufgestockt hat. Gießmann wollte Äußerungen des Vorstandschefs des Hamburger Konkurrenten Lloyd Fonds AG, Dr. Torsten Teichert, nicht kommentieren. Dieser hatte auf Hauptversammlung von Lloyd Fonds gesagt: ?Ich bin fest davon überzeugt, dass im Fall MPC und HCI die Gleichung, wonach eins und eins zwei ergibt, nicht aufgehen wird. Beide Unternehmen leiden unter dem Prozess. Das Ergebnis wird kleiner als zwei sein.?

?An solchen Diskussionen beteiligen wir uns nicht, das ist nicht Stil unseres Hauses?, sagte Gießmann. ?Wir versuchen, mit der Qualität unserer Produkte und unseres Unternehmens zu überzeugen und nicht dadurch, dass wir über Wettbewerber sprechen?, so Gießmann weiter. (sl)

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