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12. Februar 2008, 00:00
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MPC plant HCI-Übernahme

Die MPC Capital AG hat den Aktionären des Konkurrenten HCI Capital AG, beide Hamburg, ein öffentliches Übernahmeangebot für deren Wertpapiere gemacht.

MPC bietet den HCI-Anlegern die Barzahlung des gesetzlich gebotenen Mindestpreises der Aktien an, der laut MPC-Angaben am 12. Februar als Tag des Übernahmeangebots bei rund 14,22 Euro pro Aktie liegt.

Die Übernahme des 20-prozentigen Anteils der Luxemburger Corsair III Investments S.à.r.l. am Grundkapital der HCI gegen Gewährung von MPC-Aktien sei bereits beschlossen, so das Hamburger Emissionshaus in einer Pressemitteilung. Nach Unternehmensangaben werden Vorstand und Aufsichtsrat der MPC Capital AG zur Umsetzung der Übernahmevereinbarung eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital beschließen.

Die Peter Döhle Schifffahrts-KG wird ihren Anteil von 10,96 Prozent der HCI-Aktien weiter im eigenen Besitz behalten. Das Hamburger Unternehmen wolle langfristig an der HCI AG beteiligt bleiben und werde das Angebot entsprechend ausschlagen.

Bereits vor Jahresfrist hatte MPC einen 29,5-prozentigen Anteil an dem Hamburger Mitbewerber erworben, diesen jedoch unter anderem an Peter Döhle und Corsair zunächst wieder veräußert (cash-online berichtete hier).

MPC und HCI sind die größten bankenunabhängigen Emissionshäuser im Markt der geschlossenen Fonds und belegen in der aktuellen Cash.-Hitliste der Initiatoren (Ausgabe 3/08, Erscheinungsdatum 24. Februar 2008) die Ränge Eins und Drei. Zum Stichtag 31. Dezember 2007 beträgt das historisch realisierte Investitionsvolumen beider Unternehmen zusammen rund 30 Milliarden Euro. Mit der Übernahme will MPC die Marktführerschaft im Segment der geschlossenen Fonds sichern und ausbauen sowie die Entwicklung im Bereich der offenen Kapitalanlagen voranzutreiben. Dr. Axel Schroeder, Vorstandsvorsitzender der MPC Capital AG: ?Die Marktstärke von MPC Capital und HCI Capital versetzt die Unternehmen in eine mit Abstand herausragende Position auf Vertriebs- wie auch Ankaufsseite. Diese gilt es im Sinne beiderseitigen Wachstums zu nutzen.? Trotzdem sollen beide Unternehmen auch zukünftig mit getrennten operativen Einheiten im partnerschaftlichen Wettbewerb stehen.

Als beratende Investmentbank begleitet das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA die MPC Capital AG bei dieser Transaktion. (hb/te)

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