Hesse Newman bringt Wasserstandsmeldung zu Schiffsfonds

Der Ende Juni letzten Jahres aufgelegte Zweitmarktfonds Shipping Opportunity des Hamburger Emissionshauses hat eine gute handbreit Wasser unter dem Kiel: Eigenen Angaben zufolge konnte der Initiator bis dato 104 Anteile an rund 50 Schiffsfonds kaufen und dabei jeweils die prospektierte Mindestrendite von 10 Prozent jährlich übertreffen.

HesseNewman_SchiffDas aktuelle Portfolio der Schiffsofferte verfüge über einen Nominalwert von rund sechs Millionen Euro und setze sich aus Anteilen an Containerschiffen, Tankern, Bulkern und Spezialschiffen zusammen. Der durchschnittliche Erwerbspreis pro Anteil habe 20 Prozent unter dessen  Nennwert betragen und liege damit im Schnitt bei der Hälfte der Höchstpreise, die noch im Jahr 2008 am Zweitmarktmarkt bezahlt worden seien, so der Initiator.

„Wir haben die günstigen Einkaufschancen am Zweitmarkt genutzt, aber gleichzeitig strenge Investitionskriterien angelegt“, erklärt Marc Drießen, Vorstand der Hesse Newman Capital AG. „Angekauft wurden ausschließlich stabile Schiffsgesellschaften mit vercharterten Schiffen, weitgehender Entschuldung und guter Einnahmesituation“. So verfüge jedes der Fondsschiffe über eine Chartervereinbarung, rund 20 Prozent der Schiffe seien bereits entschuldet, teilt Hesse Newman mit. (af)

Foto: Hesse Newman

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