12. Januar 2010, 14:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuling Habona Invest setzt auf Einzelhandel

Das am 27. August 2009 gegründete Emissionshaus Habona Invest mit Sitz in Frankfurt wird im Rahmen seines für Anfang 2010 geplanten ersten geschlossenen Fonds mit einem Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro in deutsche Einzelhandelsimmobilien wie Discounter und kleinere Nahversorgungszentren investieren.

Neues-Emissionshaus-127x150 in Neuling Habona Invest setzt auf Einzelhandel“Lebensmittelnahversorger profitieren von einer weitgehend konjunkturunabhängigen Nachfrage, denn essen müssen die Leute immer”, begründet Roland Reimuth, geschäftsführender Gesellschafter von Habona Invest, die Wahl des Investitionsziels. Zudem setzen die Konzeptionäre auf den Effekt eines ‘Investments zum Anfassen’. “Die Anleger können sich bei jedem Wocheneinkauf selbst ein Bild von den Objekten und deren Mietern machen.”

Der Emissionshausneuling hat für seinen Debütfonds Investitionskriterien aufgestellt: Gekauft werden sollen ausschließlich vermietete Gebäude, die neu, nicht älter als zwei Jahre oder frisch saniert sind. Daneben können auch im Bau befindliche Objekte gekauft werden, falls bereits Mietverträge bestehen. Der Ankermietvertrag muss eine Laufzeit von mindestens 13 Jahren haben. Nebenmietverträge, zum Beispiel mit Bäckereifilialen, dürfen nicht weniger als fünf Jahre Laufzeit aufweisen. Der Investitionsschwerpunkt soll auf demografisch stabilen oder wachsenden Regionen liegen.

Der aktuell noch in der Konzeption befindliche Blind Pool-Fonds wird voraussichtlich fünf Jahre Laufzeit haben und rund 14 Millionen Euro Eigenkapital sowie etwa 40 Millionen Euro Investitionsvolumen aufweisen.

Neben Reimuth ist Johannes Palla Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Habona Invest. Unternehmensangaben zufolge verfügen beide über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Immobilien und Finanzen.

So war Reimuth zuletzt Head of Commercial Acquisitions bei der Schweizer Immobilieninvestmentgesellschaft Corestate Capital. Zuvor war er mehrere Jahre Vorstandsmitglied der Fay Holding und verantwortete dort unter anderem die Geschäftsbereiche Development und Asset Management. Er ist zudem Professional Member der Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS).

Palla war als Vice President bei der Great German Real Estate Advisory Team verantwortlich für die Ankaufs-Due Diligence und Finanzierung des Commercial Funds der Corestate Capital. Zuvor arbeitete er im Global Real Estate Team einer großen amerikanischen Investmentbank und im Investment Banking-Bereich der Euro Hypo. (te)

Fotos: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...