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29. März 2011, 16:09
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BVZL zieht gemischte Bilanz aus dem Jahr 2010

Der Münchener Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) blickt mit gemischten Gefühlen auf 2010: Während die am deutschen Markt tätigen Mitglieder Policen im Volumen von immerhin 160 Millionen Euro angekauft haben, liegt das Geschäft auf den amerikanischen und britischen Zweitmärkten nach wie vor am Boden.

Seidl BVZL-125x150 in BVZL zieht gemischte Bilanz aus dem Jahr 2010

BVZL-Vorstand Christian Seidl

Die im Branchenverband organisierten Policen-Aufkäufer blicken nach der Einschätzung von Ingo Wichelhaus, BVZL-Vorstand National, „nun wieder zuversichtlicher in die Zukunft“. Die Mitgliedshäuser hätten im vergangenen Jahr deutsche Lebensversicherungspolicen mit einem Volumen von gut 160 Millionen Euro angekauft. Gegenüber dem Jahr 2009 bedeutet das zwar eine Steigerung um rund 60 Millionen, dennoch bleibt der Markt damit weit hinter dem Niveau früherer Jahre zurück.

Ernüchterung und eine Fortsetzung der Vertrauenskrise prägten dagegen die Entwicklung an den internationalen Lebensversicherungszweitmärkten in Großbritannien und den USA. Im abgelaufenen Jahr konnte nach Angaben des BVZL in diesen Anlageklassen „kein nennenswertes Volumen an Neuplatzierungen verzeichnet werden“. Bestehende britische LV-Fonds verzichteten darauf, Ausschüttungen vorzunehmen. Bei den Fondsgesellschaften, die in US-amerikanische Lebensversicherungsverträge investieren, hätten die Ausschüttungen größtenteils die Prognosen verfehlt.

Entsprechend unzufrieden mit den aktuellen Entwicklungen im britischen und US- amerikanischen LV-Zweitmarkt, zeigt sich der neue BVZL-Vorstand International, Christian Seidl: „Leider gelang es gerade bei diesen beiden Asset-Klassen noch nicht ausreichend, bestehende und zum Teil nachvollziehbare Vorbehalte bei Investoren, Anlegern und Vertriebspartnern vollständig zu entkräften und so mögliche und unzweifelhaft vorhandene Potenziale dieser beiden Asset-Klassen wieder zu nutzen“.

Investitionen in gebrauchte britische und US-Lebensversicherungen seien nach wie vor eine interessante Anlagealternative, sowohl für private als auch für institutionelle Investoren, „vor allem vor den sich derzeit wieder abzeichnenden positiven Marktentwicklungen“, so Seidl weiter. Im britischen Markt zeichnete sich ein weiterer Anstieg der Rückkaufswerte und der Boni ab, im US-Markt scheine es, als seien nun endgültig alle offensichtlichen „Kinderkrankheiten“ ausgestanden.

Seidl betonte, dass der BVZL, die Emissionshäuser und Fondsmanager, das ihre im Jahr 2011 dazu beitragen müssten, Anleger, Vertriebe und die breite Öffentlichkeit wieder davon zu überzeugen, dass sich Investitionen in britische Traded Endowment Policies (TEPs) und US-amerikanische Senior Life Settlements nach wie vor zur Diversifizierung des Anlageportfolios eignen. (af)

Foto: BVZL

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3 Kommentare

  1. Das Spezialfactoring im Bereich Lebens-und Rentenversicherungen hat immer größer Beliebtheit unter Versicherungskunden, die schnell und sicher an ihr Geld aus ihrer bisherigen Versicherung gelangen möchten. Mit Expressankauf.de nutzen bereits mehrere tausend Kunden eine besonders schnelle Form des Versicherungsverkaufs. Durch eine effiziente Arbeitsweise und der Vorfinanzierung des Kaufpreises erhält der Kunde schnell und sicher sein Geld ausgezahlt. Der Rückkaufswert wird von der Versicherung nach aktueller Rechtssprechung eingefordert. Gegen unberechtigt anfallende Stornogebühren oder bisher in Rechnung gestellte Ratenzuschläge wird über sepzialisierte Rechtsanwälte sofort eine Nachberechnung zugunsten des Kunden durchgesetzt. Das hat zur Folge, dass der ausgezahlte Kaufpreis oftmals über dem herkömmlichen Rückkaufswert bei einer Kündigung liegt.

    Kommentar von Jur Benefit GmbH — 28. Mai 2011 @ 21:20

  2. Wir sind auch 2010 wieder Marktführer im Bereich der Lebensversicherungsaufkäufer. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass die Verbraucher nicht nur mit dem Rückkaufswert oder „etwas mehr“ zufrieden sind, sondern mehr wollen. Die Verbraucher haben offenbar großes Vertrauen zu uns, denn der gesamte – im BVZL organisierte – Zweitmarkt hat im vergangenen Jahr Lebensversicherungen im Wert von 160 Millionen Euro angekauft und wir haben Policen im Wert von 165,7 Millionen Euro angekauft – das zeigt uns, dass die Verbraucher äußerst unzufrieden mit den Rückkaufswerten sind. Mittlerweile informieren sich viele Menschen sehr genau und geben sich daher nicht nur mit einem leicht erhöhten Rückkaufswert zufrieden. Nein, sie wollen mehr Geld und sie wollen recht haben, schließlich wurden ihnen Gelder vorenthalten.

    Kommentar von proConcept AG — 31. März 2011 @ 12:01

  3. […] http://www.cash-online.de/geschlossene-fonds/2011/bvzl-zieht-gemischte-bilanz-aus-dem-jahr-2010/4867… Investitionen in gebrauchte britische und US- Lebensversicherungen seien nach wie vor eine interessante Anlagealternative, sowohl für private als auch für institutionelle Investoren, „vor allem vor den sich derzeit wieder abzeichnenden … […]

    Pingback von Gebrauchte Lebensversicherungen im Internet verkaufen | RSS Verzeichnis — 31. März 2011 @ 07:15

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