Grüne Bürotürme im Land der roten Tulpen und Tomaten

Green Buildings in den Niederlanden sind bei den Emissionshäusern im Frühsommer 2011 schwer en vogue. Ob Neubau oder Bestandsimmobilie, das Accessoire „Sechs Prozent Ausschüttung pro Jahr“ darf nicht fehlen.

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Text: Andreas Friedemann, Cash.

Die Niederlande sind (wieder) die begehrteste Zielregion für die deutschen Initiatoren ausländischer Immobilienfonds. So unterschiedlich die Konzepte der neuen Beteiligungsangebote im Detail auch sind, haben sie drei Gemeinsamkeiten: Die nachhaltigen Büroobjekte (ent-)stehen im Ballungsgebiet „Randstad“, zu dem die Großstädte Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht gehören, sind langfristig an nur einen Nutzer vermietet und sollen den Anlegern jährliche Ausschüttungen jenseits der Sechs-Prozent-Marke bescheren.

Holland wandelt sich wieder zum Investorenmarkt

Die Volkswirtschaft in unserem westlichen Nachbarland hat sich auch in der Krise vergleichsweise stabil entwickelt, die Arbeitslosenquote lag im Februar 2011 mit 4,2 Prozent deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 9,5 Prozent. Aufgrund der Währungskongruenz und der Rechtssicherheit bieten sich nach Einschätzung der Initiatorenschaft dort gute Gelegenheiten für Büroimmobilieninvestitionen im Fondsmantel.

Zudem hätten sich die Rahmenbedingungen der als sehr transparent geltenden Teilmärkte günstig entwickelt. „Seit den Höchstständen des Jahres 2006 sind die Kaufpreise wieder auf ein attraktives Niveau gesunken. Die Niederlande bieten seit dem Jahr 2009 wieder ausgesuchte Investitionschancen“, so Alexander Betz, Vertriebsvorstand bei MPC Capital. Im Oktober 2006 hatte der Initiator das damalige Preisniveau genutzt und ein Paket aus knapp 100 Fondsobjekten in den Niederlanden an das Amsterdamer Immobilienunternehmen Breevast B.V. veräußert.

Seite 2: Welche Rahmenbedingungen die Investoren bei unseren westlichen Nachbarn vorfinden

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