Hesse Newman meldet schwarze Zahlen für 2010

Das Hamburger Emissionshaus Hesse Newman Capital hat im Geschäftsjahr 2010 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Platziertes Eigenkapital und Umsatzerlöse legten deutlich zu. 2011 will das Unternehmen Fonds mit rund 200 Millionen Euro Investitionsvolumen platzieren.

Marc Drießen
Marc Drießen

Hesse Newman beziffert seinen Konzernüberschuss für 2010 auf 1,1 Millionen Euro. Im Vorjahr schlug noch ein Verlust von 1,0 Millionen Euro zu Buche. Die Umsatzerlöse kletterten gegenüber 2009 von 2,9 auf 8,4 Millionen Euro.

Maßgeblich für die Steigerung war das von 9,7 auf 77,6 Millionen Euro erhöhte Platzierungsergebnis des Initiators. 52 Millionen Euro der eingeworbenen Mittel flossen in geschlossene Immobilien- und 16 Millionen Euro in Schiffsfonds. Darüber hinaus wurden Container-Direktinvestments vermittelt.

„Durch die Konzentration auf unser Kerngeschäft geschlossene Fonds haben wir unsere Profitabilität deutlich verbessert“, erklärt Hesse-Newman-Vorstand Marc Drießen.

Das Eigenkapital des Konzerns legte im vergangenen Jahr von 10,0 auf 20,7 Prozent zu, die Eigenkapitalquote von 31 auf 57 Prozent.

Auch das Geschäftsjahr 2011 ist dem Unternehmen zufolge erfolgreich angelaufen. So sei der in die Frankfurter Bahn-Zentrale investierende Immobilienfonds „Classic Value“ bereits zu 75 Prozent und der im Hamburger Stadtteil Blankenese investierende „Classic Value 2“ vollständig platziert.

Seite 2: Wie sieht die Fondspipeline 2011 aus?

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