27. Januar 2011, 10:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Lloyd Fonds sammelte in 2010 rund 83 Millionen Euro Eigenkapital für neue und alte Fonds ein

Das Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds AG konnte eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2010 rund 83 Millionen Euro Eigenkapital bei den Anlegern platzieren. Ein Anteil von 24,4 Millionen Euro floss in bestehende Schiffsbeteiligungen.

Lloyd-Fonds-127x150 in Lloyd Fonds sammelte in 2010 rund 83 Millionen Euro Eigenkapital für neue und alte Fonds ein

Finanzvorstand Michael F. Seidel (li.) und Dr. Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender der Lloyd Fonds AG

Das Gesamtergebnis entspricht einer Steigerung um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als knapp 59 Millionen Euro für Neuemissionen und gut sechs Millionen Euro für Bestandsfonds eingeworben wurden. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte habe der Platzierungsverlauf an Fahrt gewonnen. “Zu Jahresende ist es uns gelungen, 22 Millionen Euro Eigenkapital im Schifffahrtsbereich zu platzieren. Besonders erfreulich ist, dass dieses Eigenkapital für zwei Containerschiffe eingeworben wurde. Dies ist ein erstes Indiz dafür, dass sich die Handelsschifffahrt von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise langsam erholt und die ersten erfahrenen Anleger bereits wieder in die Schifffahrt investieren”, sagt Dr. Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender der Lloyd Fonds AG.

Von dem gesamten Platzierungsvolumen in Höhe von 83,0 Millionen Euro entfallen nach Angaben des Initiators 33,7 Millionen Euro auf geschlossene Immobilienfonds, insbesondere auf die beiden voll platzierten Fonds “Holland Eindhoven” und “Holland Den Haag”. Im Produktbereich Transport, zu denen bei Lloyd Fonds Schiffs-, Flugzeug- und Zweitmarktfonds zählen, wurden 49,1 Millionen Euro platziert, wovon 24,4 Millionen Euro Eigenkapital für bestehende Schifffsofferten eingeworben wurden. Alle nötigen Kapitalmaßnahmen seien bei den betreffenden Fonds im vergangenen Jahr auf freiwilliger Basis mitgetragen worden, betont der Lloyd-Fonds-Vorstandschef. “Unsere Anleger haben ihren Schiffsfonds mit ihrem Engagement und ihrer unternehmerischen Denkweise die Treue gehalten. Das Vertrauen in die Schifffahrt wird mit der sich aufhellenden Marktentwicklung, gerade im Containerbereich, bald zurück kommen”, so Teichert weiter.

Für das Jahr 2011 rechnet der Initiator mit einer Erholung des Platzierungsmarktes. Gleichwohl werde der nationale und europäische Regulierungsdruck auf die Emissionshäuser weiter zunehmen, was die bereits stattfindende Konsolidierung der Branche weiter verstärken werde. Zudem geht das Unternehmen davon aus, dass innovative Fondskonzeptionen zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. Die Kombination aus günstigen Einkaufspreisen und bonitätsstarken Partnern bei lange laufenden Miet- und Charterverträgen, zusammen mit einer zügigen Tilgungsstruktur, würden bereits wieder nachgefragt, so die Hanseaten.

“Mit Beginn des Jahres haben wir die Assetklasse Energie neu aufgebaut. Den ersten Fonds in dem Bereich Regenerative Energien planen wir im zweiten Quartal 2011 zu platzieren. Im Bereich Immobilien richten wir den Fokus unverändert auf deutsche und niederländische Core-Immobilien. Ein erster Fonds ist hier bereits Ende des ersten Quartals geplant. Bei anhaltend stabilen Schifffahrtsmärkten werden wir weitere Pipelineschiffe zunächst exklusiv platzieren und im weiteren Jahresverlauf auch wieder Publikumsfonds anbieten”, sagt Michael F. Seidel, Vorstand Finanzen und Vertrieb. (af)

1 Kommentar

  1. […] (cash-online) […]

    Pingback von Lloyd Fonds AG schließt 2010 mit positiver Platzierungsbilanz ab | maritimheute.de — 28. Januar 2011 @ 10:46

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...