Anzeige
28. November 2011, 10:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Oltmann und Reederei Jüngerhans bringen angekündigten Schwergutfrachter-Fonds

Die Oltmann-Gruppe aus Leer startet gemeinsam mit der Reederei Jüngerhans aus Haren (Ems) ihren bereits angekündigten Schwergutfrachter-Fonds MS “Senda J”.

MS-Senda-J-127x150 in Oltmann und Reederei Jüngerhans bringen angekündigten Schwergutfrachter-Fonds

MS "Senda J"

Der 228. Fonds des Hauses investiert in den etwa 154 Meter langen und 14.300 tdw (tons dead weight) tragenden Schwergutfrachter MS “Senda J”, der von der Reederei eigens für die spezifischen Anforderungen des Schwergut-Frachtmarktes entwickelt wurde. So verfügt es beispielsweise über zwei Krane, die zusammen bis zu 800 Tonnen ohne landseitige Infrastruktur heben können. Zudem befindet sich das Deckshaus auf dem Vorschiff, so dass besonders sperrige, über das Schiff hinausragende Ladungsteile transportiert werden können. Der Schwergutfrachter wurde bereits im August 2011 in Fahrt gesetzt und verfügt über eine dreijährige Anfangsbeschäftigung für den Charterer Intermarine, ein langjähriger Partner der Reederei Jüngerhans und ein führender Anbieter im Schwerguttransport.

“Entgegen dem derzeitigen Trend in den meisten Bereichen der Schifffahrt rechnen Experten wie das Londoner Analysehaus Drewry bis 2015 mit einem jährlichen Wachstum von rund elf Prozent im Segment der Projekt- und Schwergutladungen”, erläutert André Tonn, geschäftsführender Gesellschafter der Oltmann Gruppe. Das Institut für Seewirtschaft und Logistik (ISL), Bremen, sieht die Märkte für Mehrzweckfrachter ebenfalls als “mittel- und langfristige Wachstumsmärkte”.

Stefan Jüngerhans, Geschäftsführer in vierter Generation der Reederei Jüngerhans, ergänzt: “Gerade in den Bereichen Offshore und Energie bestehen große Wachstumspotenziale – und Überkapazitäten sind bei Schwergutschiffen kein Thema.” Beide sind überzeugt, dass Schiffsfondsanleger die Entwicklungen der verschiedenen Schifffahrtssegmente heute sehr genau beobachten. “Den Fonds mit dem baugleichen Schwesterschiff MS ‘Eris J’ konnten wir Anfang 2011 innerhalb von fünf Monaten platzieren – dies zeigt, dass unsere Anleger die unterschiedlichen Aussichten auf den verschiedenen Schiffsmärkten durchaus einschätzen können”, ist sich Tonn sicher.

Der Schwergutfrachter-Fonds MS “Senda J” hat ein Volumen von 31,34 Millionen Euro, davon 12,32 Millionen Euro Eigenkapital. Private Anleger können sich ab mindestens 20.000 Euro beteiligen. Ein Agio wird, wie bei allen Beteiligungsangeboten der Oltmann Gruppe, nicht erhoben. Der Fonds hat eine geplante Laufzeit von 16 Jahren. Prognostiziert werden Ausschüttungen von acht Prozent per annum im Jahr 2012, steigend auf 22 Prozent jährlich ab 2027. Die Erträge sind aufgrund der Tonnagebesteuerung nahezu steuerfrei. Die Beteiligungssumme kann in zwei Raten eingezahlt werden, wobei für vorzeitige Einzahlungen der zweiten Rate vor Juni 2012 ein Vorabgewinn von fünf Prozent per annum gewährt wird. (te)

Foto: Reederei Jüngerhans

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...