Buss Capital kündigt Container-Direktinvestment an

Der Hamburger Initiator Buss Capital will eine dritte Produktlinie mit Containerbeteiligungen etablieren: Neben KG-Fonds auf US-Dollar- oder Euro-Basis und einer Anleihe-Konstruktion soll Anfang Dezember 2012 das erste Container-Direktinvestment der Hanseaten auf den Markt kommen.

Der Container eines Anlegers wird transportiert
Der Container eines Anlegers wird transportiert

Das Konzept des Buss Containerinvestments 22 sieht vor, dass der Anleger zumindest vier neue 20-Fuß-Standardcontainer von einem Unternehmen der Buss-Capital-Gruppe in Singapur erwirbt. Der Stückpreis ist auf 2.525 US-Dollar festgesetzt, wobei Megenrabatte ab elf beziehungsweise 21 Containern zwischen 15 und 25 US-Dollar pro Container geplant sind. Anschließend vermietet der Anleger die Stahlboxen über einen Zeitraum von sechs Jahren und generiert darüber stetige Einnahmen, die ihm eine jährliche Rendite von rund 6,1 Prozent vor Steuern auf IRR-Basis bescheren soll. Die Auszahlungen können auf Wunsch des Anlegers in US-Dollar oder Euro erfolgen.

Mit der Einführung einer weiteren Beteiligungsmöglichkeit an dem Containergeschäft wolle man die Nachfrage vieler Anleger nach möglichst einfachen Produkten bedienen. Positiver Nebeneffekt: Weder produkt- noch vertriebseitig unterliegt diese Offerte regulatorischen Beschränkungen.

Privatanleger schätzten ein Investment in den Containerleasingmarkt auch deshalb, weil er im Gegensatz zu anderen maritimen Märkten kaum schwankt: „Der Containerleasingmarkt ist auf einem sehr guten Niveau. Die Auslastung liegt stabil bei über 95 Prozent. Der Trend geht seit drei Jahren zum Leasing, denn die Reedereien sind knapp bei Kasse und mieten lieber Container statt sie zu kaufen. Das Containerleasing profitiert damit sogar indirekt von der Marktschwäche der Containerschifffahrt“, berichtet Dr. Dirk Baldeweg, geschäftsführender Gesellschafter von Buss Capital. Die Fonds seines Hauses verwalteten insgesamt 1,2 Millionen TEU Container, was etwa jedem zehnten weltweit vermieteten Container entspreche. So ließe sich auch der günstige Stückpreis erklären, den Buss Capital aushandeln kann: „Unser Unternehmen in Singapur kauft große Containermengen ohne Umwege ein und managt sie auch von dort aus. Wie bei unseren Fonds legen wir auch bei Container-Direktinvestments Wert auf eine nachvollziehbare Kalkulation, die die Anleger mit den Marktdaten vergleichen können. Darin unterscheiden sie sich von einigen anderen Direktinvestments, wie sie bisher am Markt sind“, betont Baldeweg. (af)

Foto: Buss Capital

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