8. Oktober 2012, 13:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wealth Cap erforscht den heimischen Immobilienfonds

Das Münchener Emissionshaus Wealth Cap hat gut 140 Bankberater und freie Finanzdienstleister nach ihren Anforderungen an einen Deutschlandimmobilienfonds befragt.

Volz WealthCap TopTeaser2 in Wealth Cap erforscht den heimischen ImmobilienfondsFür ihre Kunden wird eine Ausschüttungsprognose zur Nebensache, wenn sie in ein nachhaltiges errichtetes Büroobjekt in guter Lage mit mehreren bonitätsstarken Mietern investieren können. So ließe sich das Ergebnis einer Umfrage in einem Satz zusammenfassen, die das Münchner Emissionshaus im Sommer 2012 über einen Online-Fragebogen durchgeführt hat.

Die Zusammensetzung der Studienteilnehmer gibt Wealth Cap wie folgt an: Mit 54,4 Prozent stellen freie Finanzdienstleister die größte Fraktion, 22,1 Prozent der Befragten sind im Vertrieb bei Sparkassen tätig, 10,7 Prozent für Genossenschaftsbanken, 3,6 Prozent als Kundenberater bei Privatbanken und lediglich 2,1 Prozent der Befragten sind Vertriebsmitarbeiter für Geschäftsbanken. 7,1 Prozent der Antwortgeber sind Vermögensverwaltern zuzuordnen.

In dem zweiteiligen Fragenkatalog ging es einerseits um die Anforderungen an das Investitionsobjekt, andererseits die Kriterien der Fondskonzeption.

Die zentralen Ergebnisse im Überblick: Mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer bezeichnen Objekt- und Standortqualität als das wichtigste Auswahlkriterium unter den Beteiligungsangeboten. Für zwei Dritte Drittel ist eine Green-Building-Zertifizierung des Gebäudes wichtig oder sehr wichtig. 69,2 Prozent der Befragten sind Büroimmobilien die attraktivste Nutzungsart für das Investitionsobjekt eines geschlossenen Deutschlandimmobilienfonds. Dabei werden Ein-Objekt-Fonds 53,8 Prozent zwar mehrheitlich bevorzugt. Dem Kriterium der Risikostreuung wird allerdings dadurch Rechnung getragen, dass sich rund 63,5 Prozent für eine Nutzung des Objekts durch mehrere Mieter aussprechen.

„Ziel der WealthCap Studie ist es, die Anforderungen am Markt und die Erwartungen unserer Vertriebspartner besser zu verstehen, die mit ihren Anforderungen wichtige Kundenwünsche transportieren, sagt Gabriele Volz, die als Geschäftsführerin die Bereiche Marketing, Vertrieb und Kundenservices bei Wealth Cap verantwortet. „Damit können wir unser Angebot noch zielgerichteter gestalten, was in einem bewegten Marktumfeld, wie dem heutigen, sehr wichtig ist,“ so Volz.

Der fondsbezogene Teil der Studie offenbart gleich mehrere Aufträge an die Produktkonzeptionäre in den Emissionshäusern: Beispielsweise hält der Trend zu Kurzläufern an. 60 Prozent der Umfrageteilnehmer halten Prognosezeiträume von maximal zwölf Jahren für angemessen. Die gleiche Zahl plädiert dafür, die Investitionen mit einer Eigenkapitalquote von mindestens 50 Prozent umzusetzen, um die Fremdkapitalrisiken zu begrenzen. Gleichzeitig fordern sie für Ihre Kunden, einen schnelleren Abbau von Fremdkapitalrisiken: 70 Prozent sprechen sich für eine anfängliche Tilgungsleistung von mindestens 1,5 Prozent, mehr als ein Drittel wünscht sich gar eine Tilgung von über zwei Prozent jährlich.

Im Gegenzug geben sich die Anleger offensichtlich mit einer moderaten Ausschüttung zufrieden, das jedenfalls lässt sich aus der Antwort ihrer Berater folgern. 64 Prozent der Studienteilnehmer erwarten bei Büroimmobilien eine jährliche Ausschüttung von maximal fünf Prozent vor Steuern. (af)

Foto: Wealth Cap

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nur fünf Prozent sind auf den Pflegefall vorbereitet

Laut einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung wird die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen hierzulande in den nächsten Jahrzehnten deutlich ansteigen. Demnach wird die Anzahl der Pflegebedürftigen von 3,3 Millionen Menschen im Jahr 2017 auf 5 Millionen im Jahr 2045 anwachsen. Im Zuge dessen werden sich laut der Studie auch die Leistungsausgaben signifikant von derzeit 15,9 auf dann 141,2 Milliarden Euro erhöhen, was in der gesetzlichen Pflegeversicherung eine entsprechende Beitragssteigerung auf 4,25 Prozent nach sich ziehen würde.

mehr ...

Investmentfonds

Stewardship: Anleger wollen aktiv mitentscheiden

Laut dem aktuellen von der DWS geförderten Forschungsbericht halten 84% der Pensionsfonds Stewardship-Praktiken für entscheidend, um die Qualität von Beta1 zu verbessern und gleichzeitig positive Auswirkungen für Umwelt, Soziales und die Unternehmensführung zu erzeugen. 

mehr ...

Berater

Sparda-Bank kooperiert mit Jung, DMS & Cie.

Mit www.meineversicherungswelt.de geht die erste voll integrierte JDC-Maklerlösung inklusive White-Label-Sevices zur Abwicklung des Versicherungsgeschäfts im Bankenumfeld an den Start. Ende März hat die zur Sparda-Bank Baden-Württemberg gehörende Sparda Versicherungsservice GmbH (SVS) als erste Vollbank-Tochter einen Fünf-Jahres-Kooperationsvertrag mit der zur JDC Group AG (ISIN: DE000A0B9N37; Bloomberg: A8A.GR) gehörenden Jung DMS & Cie. Aktiengesellschaft unterzeichnet.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finanzvorstände müssen bei digitalen Strategien deutlich aufholen

Gerade einmal jedes zweite Unternehmen im deutschsprachigen Raum hat die Prozesse in seiner Finanzabteilung zumindest in Ansätzen standardisiert und automatisiert, obwohl fast alle CFOs dies als maßgebliche Voraussetzung zur erfolgreichen Effizienzsteigerung sehen. Tatsächlich im Einsatz sind Automationstechnologien wie Robotic Process Automation (RPA) sogar nur in jedem sechsten Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Horváth & Partners CFO-Studie 2019.

mehr ...

Recht

Versicherungspolicen: Wo es Steuern zurückgibt

In diesem Jahr verlängert sich erstmalig die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auf den 31. Juli. Besonders Steuererklärungs-Muffel wird die zwei-monatige Fristverlängerung freuen. Dabei kann man mit den richtigen Tipps und Kniffen durchaus eine ganze Menge der gezahlten Steuern wiederbekommen. Dies gilt auch für die abgeschlossenen Versicherungspolicen.

mehr ...