Kristensen Invest: Neuer Initiator geschlossener Immobilienfonds

Kristensen Invest heißt die neugegründete Tochtergesellschaft von Kristensen Properties zur Emission geschlossener Immobilienfonds für deutsche Kapitalanleger. Gesellschafter sind neben der dänischen Kristensen Funds & Assets Management die Geschäftsführer Uwe Pempel und Andreas Vogler.

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Uwe Pempel (l.) und Andreas Vogler, Kristensen Invest

Pempel ist seit 2006 Geschäftsführer der deutschen Kristensen-Tochter Kristensen Properties GmbH. Vogler arbeitet seit 2007 als Leiter der Bremer Niederlassung. Das neu gegründete Emissionshaus Kristensen Invest hat aktuell bereits den zweiten geschlossenen Immobilienfonds emittiert. Nach einem erfolgreich platzierten Private Placement (Fondsobjekt: Geschäftshaus in Wunstorf), ist die Prospektzulassung für den ersten Publikumsfonds Ende Januar dieses Jahres durch die Bafin erfolgt. Fondsobjekt der „Kristensen Private Invest 02 GmbH & Co. KG“ ist die zu 98,3 Prozent vermietete Einzelhandelsimmobilie „Schlossgalerie“ in der Fußgängerzone der nordosthessischen Kreisstadt Eschwege. Ankermieter ist der regional starke Textilfilialist Vockeroth. Das Beteiligungsangebot steht unter dem Motto „Regionale Investments für regionale Investoren“.

Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen der Fondsgesellschaft beträgt laut Prospekt 8,1 Millionen Euro (einschließlich einer Liquiditätsreserve). Das angebotene Emissionskapital liegt nach Zeichnung eines Teilbetrages von etwa 1,5 Millionen Euro durch die Gründungsgesellschafter 2,33 Millionen Euro zuzüglich fünf Prozent Agio. Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio.

Der Initiator prognostiziert ab 2012 jährliche Auszahlungen in Höhe von anfänglich 6,25 Prozent ansteigend auf 6,5 Prozent vor Steuern. Unter Einschluss des Erlöses aus dem Verkauf der Fondsimmobilie wird ein Mittelrückfluss von circa 212 Prozent vor Steuern bezogen auf das Eigenkapital ohne Agio erwartet.

Im Laufe dieses Jahres sollen dem Vernehmen nach mindestens zwei weitere Fonds mit Einzelhandelsobjekten aufgelegt und platziert werden. „Die Emission eigener Fonds nun auch in Deutschland ist die logische Konsequenz unseres bisherigen Handelns, basierend auf unserer langjährigen Erfahrung, den bestehenden Strukturen und bisherigen Erfolgen“ heißt es seitens des neuen Emissionshause.(te)

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