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10. Dezember 2013, 09:00
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Erneuerbare Energien: KfW-Förderung leistet Investitionsschub

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Programme der KfW-Bankengruppe im Bereich Erneuerbarer Energien einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des von der Bundesregierung beschlossenen schrittweisen Umbaus der Energieversorgung in Deutschland leisten.

Windrad in Erneuerbare Energien: KfW-Förderung leistet Investitionsschub

Der Einsatz Erneuerbarer Energien wie der Windkraft werden durch die Programme der KfW stark vorangetrieben.

“Durch KfW-Förderkredite wurden 2012 Investitionen in die Errichtung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland in Höhe von zehn Milliarden Euro ausgelöst; das sind 51 Prozent aller in Deutschland im Jahr 2012 getätigten Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung. Diese Investitionen sind wichtige Bausteine auf dem Weg zur Energiewende”, sagte Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW-Bankengruppe.

Vermeidung von Energieimporten

Die Bedeutung der KfW-Programme für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zeigten sich vor allem im Strombereich deutlich: Im Durchschnitt der letzten drei Jahre (2010 bis 2012) wurden 48 Prozent der in Deutschland neu installierten elektrischen Leistung durch die KfW gefördert.

Der Anteil bei den Windenergieanlagen an Land ist mit 82 Prozent besonders hoch. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien führt zu einer Reduzierung der Energieimportabhängigkeit Deutschlands.

Durch die im Jahr 2012 von der KfW geförderten Anlagen werden jährlich Energieimporte im Gegenwert von rund 460 Millionen Euro vermieden. Über die angenommene Anlagennutzungsdauer von 20 Jahren summieren sich die eingesparten Energieimporte auf rund 9,1 Milliarden Euro.

Zehn Prozent der Treibhausgas-Emission eingespart

Als Folge der Substitution fossiler Energieträger ist mit der Nutzung der im Jahr 2012 geförderten Erneuerbare Energien-Anlagen eine jährliche Emissionsvermeidung von rund 6,6 Millionen Tonnen so genannter CO2-Äquivalente (davon 6,3 Millionen Tonnen CO2) verbunden.

Dies entspricht rund zehn Prozent der von der Bundesregierung angestrebten zusätzlichen jährlichen Treibhausgas-Einsparung durch den Ausbau Erneuerbarer Energien im Strom- und Wärmebereich bis 2020 gegenüber 2006. Bezieht man die in jedem Betriebsjahr erzielten Minderungen der in den Jahren 2007 bis 2012 geförderten Anlagen ein, so trugen die KfW-Programme bislang zu Emissionsvermeidungen von zusammen jährlich rund 29 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten bei, das heißt rund 45 Prozent der von der Bundesregierung angestrebten Einsparungen.

Durch eingesparte Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen können über die Nutzungsdauer aller im Jahr 2012 geförderten Erneuerbare Energien-Anlagen globale Schäden – vor allem durch den Klimawandel – von jährlich gut 630 Millionen Euro vermieden werden.

Job-Motor Erneuerbare Energien

Durch Produktion und Bau der im Jahr 2012 geförderten Anlagen konnten rund 73.500 Arbeitsplätze in Deutschland für ein Jahr gesichert bzw. neu geschaffen werden. Durch Betrieb und Wartung dieser Anlagen finden 20 Jahre lang weitere rund 2.900 Personen jährlich Beschäftigung.

Knapp 75 Prozent der durch Bau und Betrieb der im Jahr 2012 erstellten Anlagen ausgelösten Arbeitsplätze sind in kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten entstanden, rund 32 Prozent der Arbeitsplätze entfallen auf Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. (fm)

Foto: Shutterstock

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