Offene Immobilienfonds weiter mit Zuflüssen – Rückgang gegenüber 2021

Foto: Intreal
Michael Schneider, Geschäftsführer Intreal: "Den Rückgang der Mittelzuflüsse können die Fonds gut verkraften."

Den offenen Immobilien-Publikumsfonds flossen in den ersten neun Monaten 2022 netto 4,3 Milliarden Euro zu, worauf die Service-KVG Intreal unter Berufung auf Zahlen der Bundesbank hinweist. Sie profitieren laut Intreal-Chef Michael Schneider von ihren niedrigen Fremdkapitalquoten.

Privatanleger halten den offenen Immobilien-Publikumsfonds in den ersten neun Monaten 2022 die Treue, heißt es in der Mitteilung der Intreal. Die Zuflüsse bleiben allerdings unter dem Niveau des Vorjahres. Zum Vergleich: In den ersten neun Monaten 2021 investierten Anleger netto rund 5,9 Milliarden Euro in die Vehikel. Damit entspricht der Rückgang rund 28 Prozent.

Das Nettofondsvermögen der Branche wuchs von rund 125,5 Milliarden Euro im Januar 2022 um 4,5 Prozent auf 130 Milliarden Euro im September. Im Vorjahreszeitraum lag das Wachstum bei 6,0 Prozent – von 115,6 auf 122,1 Milliarden Euro.

Michael Schneider, Geschäftsführer der Intreal, kommentiert: „Zwar zeigen auch die Mittelzuflüsse der Publikumsfonds einen leichten Rückgang. Diese können die Fonds aber gut verkraften. Die Publikumsfonds profitieren in Zeiten steigender Zinsen von den niedrigen Fremdkapitalquoten.“ Gesetzlich seien 30 Prozent zulässig – wobei diese Quote von vielen Fonds nicht ausgeschöpft werde. „Außerdem zeigen sich einmal mehr – vor allem im Vergleich zu den stark schwankenden Börsenkursen der Immobilienaktien – die Stabilität der Fonds und deren regelmäßige Ausschüttungen“, so Schneider.

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