Offener Habona-Immobilienfonds als nachhaltig nach Artikel 8 eingestuft

Einkaufswagen mit Lebensmitteln
Foto: Shutterstock
Nachversorgungsimmobilien ermöglichen die Deckung des alltäglichen Bedarfs (Symbolbild).

Der offene Publikums-Immobilienfonds Habona Nahversorgungsfonds Deutschland der auf diese Nutzungsart spezialisierten Habona Gruppe ist auf Artikel 8 der Offenlegungsverordnung umgestellt worden.

Besonderer Wert wird auf den Ankauf von Immobilien gelegt, die bereits geringe negative Umweltauswirkungen vorweisen oder für die das Potenzial besteht, die Treibhausgasemissionen im Laufe der Bewirtschaftung zu reduzieren, teilt Habona mit. Als Indikator diene künftig der Dekarbonisierungspfad des EU-Forschungsprojektes „Carbon Risk Real Estate Monitor“ (CRREM) zur kontinuierlichen Verringerung der Treibhausgase zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels der UN-Klimarahmenkonvention, also die Begrenzung der Erderwärmung auf einen Zuwachs von maximal zwei Grad.

Die Fondsstrategie beinhalte schon von Beginn an bestimmte ökologische und soziale Aspekte, so Habona. Nahversorgungsimmobilien mit ihrer typischen Lage in der Nähe der Wohnungen der Menschen ermöglichen die Deckung des alltäglichen Bedarfs und seien barrierefrei überall in Deutschland auf kurzem Weg erreichbar. Die Vermeidung langer Anfahrtswege für den Lebensmitteleinkauf, den Arzt- oder Kitabesuch schone Ressourcen. Die Offenheit der Immobilien für alle Nutzergruppen wirke sich positiv auf die gesellschaftliche Teilhabe in großen wie auch kleinen Städten aus.

MiFID-II-konform

Als sogenannter Artikel-8-Fonds, der im Rahmen der geänderten Anlagestrategie auch die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren im Sinne der Anforderungen der neuen Durchführungsverordnung zur Finanzmarktrichtlinie MiFID II berücksichtigt, richtet sich der Habona Nahversorgungsfonds Deutschland ab sofort auch an Kunden mit nachhaltigkeitsbezogenen Anlagezielen nach den seit August 2022 geltenden MiFID-Vorgaben.

„Das ökologische Merkmal steht im Einklang mit ökonomischer Nachhaltigkeit“, sagt Johannes Palla, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Habona Invest. Das Fondsvolumen des offenen Publikums-AIF beträgt inzwischen über 140 Millionen Euro, die BVI-Rendite erreichte den Angaben zufolge im letzten Kalenderjahr 2,70 Prozent.

In Kürze wird das dreizehnte Fondsobjekt in das Portfolio übergehen, kündigt Habona an. Trotz der bei Investoren weiterhin so hohen Beliebtheit von Nahversorgungsobjekten gelinge es mit den langjährig gewachsenen Marktzugängen der Habona auch abseits der Hauptinvestmentmärkte, weiterhin attraktive Investitionsgelegenheiten zu akquirieren.

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