Zweistelliges Wachstum für Paketdienste & Co. – Wechselkoffer gefragt

Foto: Solvium / Stefanie Müller-Thies
Symbolbild.

Der Markt für Paketversand wächst nach der neuesten Studie des Branchenverbands rasant und mit ihm die Nachfrage nach Wechselkoffern, also nach den für Euro-Paletten normierten Lade-Containern mit aus- und einklappbaren Standbeinen.

Darauf weist der Fonds- und Vermögensanlagen-Anbieter Solvium Capital unter Berufung auf eine neue Studie des Bundesverbands Paket und Expresslogistik e.V. (BIEK) hin. Die Zahl der deutschlandweiten Sendungen stieg demnach 2021 zum Vorjahr um 11,2 Prozent auf 4,51 Milliarden. Seit 2019, also dem Jahr vor Corona, ist die Zahl der Sendungen damit um knapp eine Milliarde gestiegen.

Der Umsatz stieg von 2020 zu 2021 um 14,3 Prozent auf 26,9 Milliarden Euro und in der Branche wurden knapp 11.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. In den nächsten vier Jahren erwartet der Verband bei Paketen ein weiteres Wachstum von durchschnittlich 5,1 Prozent pro Jahr, berichtet Solvium.

Vertragslaufzeit zehn Jahre „keine Seltenheit mehr“

Das Unternehmen vertreibt seit 2014 Investitionen in Wechselkoffer in Form von Vermögensanlagen und Alternativen Investmentfonds (AIF). Solvium-Geschäftsführer Jürgen Kessler: „Die seit Jahren ohnehin hohe Nachfrage nach Wechselkoffern ist in den vergangenen zwei Jahren Corona bedingt noch einmal gestiegen. Dies wirkte und wirkt sich positiv auf die Mieten und die zu erzielenden Renditen aus. Wir können in Neuverträgen nicht nur höhere Mieten erzielen, sondern auch die Laufzeit der Verträge verlängern. Verträge mit einer Laufzeit von zehn Jahren sind keine Seltenheit mehr. In den vergangenen Jahren gab es kein Mietausfälle; das bestätigt unser gutes Risikomanagement.“

„Auch in Zukunft erwarten wir eine steigende Nachfrage, weil der kombinierte Verkehr ausgebaut werden wird, um den CO2-Ausstoß des Verkehrs zu senken. Kombinierter Verkehr bedeutet, dass Container und Wechselkoffer in Zukunft mehr mit der Eisenbahn und weniger mit Lkw transportiert werden. Dadurch können bis zu 80 Prozent des Treibhausgas-CO2 eingespart werden“, so Solvium-Geschäftsführer Andre Wreth.

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