7. Juli 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

JLL: Belebung am Büromarkt hält an

Die Belebung der Büromärkte in den deutschen Immobilienhochburgen Berlin, Frankfurt, Hamburg und München hat sich nach Angaben des internationalen Immobilienberatungsunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL), London/Frankfurt, fortgesetzt. Lediglich in Düsseldorf sei ein leichter Rückgang zu beobachten.

Für alle Städte zusammen ergibt sich für das erste Halbjahr 2005 ein Umsatzvolumen von 1,1 Millionen Quadratmeter, was einem Plus von rund 27 Prozent gegenüber der ersten Hälfte 2004 entspricht und um elf Prozent über dem Durchschnitt der Halbjahresbilanzen der letzten zehn Jahre liegt. Falls diese Entwicklung anhält, könnte laut JLL ein Gesamtjahresergebnis von deutlich über zwei Millionen Quadratmeter und damit das beste Resultat seit vier Jahren erreicht werden.

Insbesondere Frankfurt verbucht einen Umsatzanstieg von 93 Prozent auf 260.000 Quadratmeter gegenüber dem Vorjahreswert. An erster Stelle steht allerdings immer noch München mit einem Volumen von 283.000 Quadratmetern (plus 27 Prozent). Auch Hamburg konnte das sehr hohe Ergebnis des ersten Halbjahres 2004 mit einem Anstieg um weitere neun Prozent auf 210.000 Quadratmeter steigern. In Berlin wurden immerhin knapp 249.000 Quadratmeter erreicht, ein Zuwachs von 25 Prozent gegenüber 2004. Lediglich Düsseldorf verzeichnet mit rund 99.000 Quadratmetern ein Minus von 17 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2004.

Zwar stehen in den fünf Hochburgen zusammen noch über 7,7 Millionen Quadratmeter kurzfristig zur Verfügung, der Leerstand sei innerhalb der letzten drei Monate jedoch lediglich um ein Prozent (rund 57.000 Quadratmeter) gewachsen. Als Resultat der Angebots- und Nachfragesituation haben sich die Mieten auf breiter Front stabilisiert, lediglich in Frankfurt sei ein leichtes Absinken zu verzeichnen.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Provisonsdeckel: Ideologie ersetzt Sachverstand? 

Der Provisionsdeckelentwurf polarisiert. Nun hat sich Martin, Gräfer Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische, zum neuen offiziellen Referentenentwurf deutlich geäußert. Ideologisch motiviert, ohne Sachverstand und verfassungsrechtlich und europarechtlich unzulässig, lauten die Vorwürfe unter anderem. Der Kommentar im Wortlaut.

mehr ...

Immobilien

Baubranche: Boom setzt sich fort – Genehmigungen stagnieren

Im deutschen Bauhauptgewerbe geht die gute Konjunktur weiter. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Januar registrierten die Betriebe im Februar den höchsten jemals gemessenen Neuauftragswert für diesen Monat.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: “Ungebremste Innovationskraft”

Welches sind die größten Risiken bei einer Investition in Biotechnologie und was sollten Anleger beachten? Darüber hat Cash. mit Dr. Ivo Staijen, CFA gesprochen, Manager des HBM Global Biotechnology Fund.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank und Commerzbank brechen Fusions-Gespräche ab

Die vieldiskutierte Mega-Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank ist vom Tisch. Die Gespräche über einen Zusammenschluss wurden ergebnislos beendet, wie die Geldinstitute am Donnerstag in Frankfurt mitteilten.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...