Immobilienpreise leicht gesunken

In Deutschland sind die Immobilienpreise im Jahr 2005 im Durchschnitt um 3,2 Prozent gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche Untersuchung des Heidelberger Maklerunternehmens DB Immobilien für 18 Standorte. Analysiert wurden dabei Wohn- und Geschäftshäuser ebenso wie Büroobjekte und sonstige Gewerbeimmobilien.

Demnach sind Büro- und Geschäftshäuser in 1a-Lagen im bundesweiten Durchschnitt derzeit zum 15,1-fachen der Jahresnettomiete zu erwerben, ein Wohn- und Geschäftshaus in 2er-Lage kostet im Schnitt 12 Jahresmieten.

Insgesamt ist das Preisniveau aller Standorte im vergangenen Jahr um 0,25 Jahresmieten gesunken. Mit einem Minus von 0,1 Jahresmieten fiel der Rückgang in Berlin, Hamburg und Frankfurt gering aus, in Köln und Stuttgart gab das Niveau dagegen um 0,6 Jahresmieten nach. Die Standorte Ostdeutschlands verzeichnen im Schnitt eine Einbuße von einer halben Jahresmiete, wobei Potsdam und Rostock mittlerweile ein stabiles Niveau erreicht haben.

Im Vergleich zu den Vorjahren fällt der aktuelle Rückgang um 0,25 Jahresmieten moderat aus: Nach einer stabilen Phase von 1995 bis 2002 mit rund 15 Jahresmieten als Durchschnitt kam im Jahr 2003 der Absturz um rund 0,8 Jahresmieten, gefolgt von 0,5 im Jahr 2004.

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