15. Februar 2006, 00:00
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Zahl der Hotelkäufe erheblich gewachsen

Nach Angaben des Immobilienunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL), Frankfurt/Main, erreichte das Transaktionsvolumen für Hotelinvestments in Deutschland im Jahr 2005 den Wert von 792 Millionen Euro. Dies liege lediglich um zehn Prozent unter dem Rekordergebnis des Jahres 2004 von 879 Millionen Euro, in dem allein zwei große Transaktionen rund 46 Prozent der Gesamtsumme ausmachten. Mit 20 Einzeltransaktionen und einem Portfoliokauf sei zudem das Durchschnittsvolumen der vergangenen fünf Jahre (519 Millionen Euro) um 53 Prozent überschritten worden.

Auffällig ist laut JLL der deutlich erhöhte Anteil ausländischer Investoren: Er lag in 2005 bei 70 Prozent, während es im Vorjahr noch 60 Prozent und in 2003 sogar nur 22 Prozent waren. Die Käufer kamen dabei aus Großbritannien, den USA, den Niederlanden und Dänemark. Entsprechend hat sich die Käuferstruktur laut JLL in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Während bis 2003 die offenen Immobilienfonds mehr als die Hälfte der Hotelinvestments tätigten, wären es in 2005 neben den ausländischen Immobilieninvestment-unternehmen vor allem private Investoren und Private-Equity-Firmen.

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