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21. Juni 2007, 00:00
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BFW: Zu wenig Seniorenimmobilien

Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland zusätzliche 800.000 Seniorenwohnungen benötigt. Der Anteil an altersgerechten Wohnungen liege derzeit im europäischen Durchschnitt und bundesweit bei einem Prozent und damit weit unter Bedarf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Berlin, die auf einer Befragung unter Branchenverbänden aus zwölf europäischen Staaten mit insgesamt rund 30.000 Immobilien- und Wohnungsunternehmen basiert.

?Seniorenimmobilien müssen stärker in das Blickfeld von Wirtschaft und Politik rücken?, fordert der BFW-Vorsitzende Walter Rasch. Angesichts eines altengerechten Wohnanteils von fünf Prozent und spezieller Seniorenangebote bezeichnet die Studie die Niederlande als Vorbild. Bereits 50 Prozent des niederländischen Wohnungsneubaus werde so entworfen, dass er zu einem späteren Zeitpunkt mit minimalem Aufwand an die Bedürfnisse behinderter oder pflegebedürftiger Menschen angepasst werden könne.

?In Deutschland müssen die strengen gesetzlichen Regelungen, die mit großen baulichen Veränderungen und hohem Aufwand verbunden sind, gelockert werden?, so Rasch.

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