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19. Juli 2007, 00:00
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Steigern REITs die Depotrendite?

Die Commerz-Grundbesitz-Gruppe, Frankfurt/Main, (CGG) hat in einer groß angelegten Studie die Wirkung offener Immobilienfonds und REITs in professionellen und privaten Portfolios untersucht.

Die CGG kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl die Real Estate Investment Trusts (REITs) als auch offene Immobilienfonds zur Verbesserung der Chancen-Risiko-Profile beitragen. Offene Immobilienfonds würden sich eher für sicherheitsorientierte Anleger empfehlen, REITs dagegen für Portfolios mit niedrigem bis mittlerem Risikoprofil.

Werden offene Immobilienfonds in die Depots von Privatanlegern aufgenommen, sinkt das Anlagerisiko bei konservativen und ausgewogenen Portfolios deutlich. Bei offensiven Depots komme es gleichzeitig zu einer Verbesserung der Renditeerwartung. Bei professionell gemanagten Depots werde das Risiko gar um bis zu 20 Prozent gegenüber den Referenzportfolios gesenkt, berichtet CGG. Dies sei besonders dann der Fall, wenn in größerem Umfang Geldmarkt- und Rentenanteile durch offene Fonds ersetzt werden.

Wenn REITs in die Portfolios wandern, werde die Rendite ?stets deutlich erhöht?, heißt es in der Studie. Maximal ist ein Plus von 1,3 Prozentpunkten erreichbar. Auch hier sei die positive Wirkung umso stärker, je größer der Geldmarkt- und Rentenanteil im Referenzportfolio zuvor war.

Im Rahmen der Analyse wertete CGG über 15.000 reale Referenzportfolios von Privatanlegern mit einem Volumen von 1,9 Milliarden Euro aus dem Betrachtungszeitraum 1999 bis 2007 aus. Für die Erfassung von professionellen Portfolios griff das Institut auf ein Anlagevolumen in der Höhe eines zweistelligen Milliardenbetrags zurück. (hi)

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