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4. April 2008, 00:00
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E&Y: Faule Immokredite in Bankbilanzen

Nicht nur Abschreibungen auf Wertpapieranleihen belasten derzeit die deutschen Banken: In ihren Bilanzen befinden sich nach Schätzungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, Stuttgart, notleidende Kredite mit einem Volumen von 200 Milliarden Euro.

Bei den so genannten Non Performing Loans (NPL) handelt es sich um Darlehen, bei denen der Tilgungsplan nicht eingehalten wird. 90 Prozent der NPL seien mit Immobilien hinterlegt. Laut der E&Y-Expertise wechselten zwischen 2003 und 2007 notleidende Kredite im Wert von 45 Milliarden Euro den Besitzer.

2003 betrug das Transaktionsvolumen lediglich 1,8 Milliarden Euro, im Rekordjahr 2006 waren es 14,4 Milliarden. Im vergangenen Jahr brach dann der Markt auf 6,5 Milliarden ein. “Die Wettbewerbsintensität auf Käuferseite hat deutlich abgenommen, da sich zahlreiche Investoren aus dem Markt zurückgezogen haben – mit der Folge, dass die Preise sinken”, sagt Florian Wirsching, Partner bei Ernst & Young. (hi)

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