Gewinneinbruch bei Hypo Real Estate

Der Münchener Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate hat im ersten Quartal 2008 rund 98 Prozent weniger verdient als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Das Dax-Unternehmen muss einen Betrag von 175 Millionen Euro abschreiben. Ohne den positiv wirkenden Effekt einer ausgegebenen Pflichtwandelanleihe sei der Vorsteuergewinn auf sechs Millionen Euro geschrumpft, nach 304 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Einschließlich des Effekts aus der Anleihe, die im Zuge der Übernahme des Staatsfinanzierers Depfa begeben worden war, lag das Vorsteuerergebnis bei 190 Millionen Euro im ersten Quartal 2008.

Die Konzernführung macht die internationale Immobilienkrise für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Anfang des Jahres war die Aktie des börsennotierten Unternehmens auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2004 abgerutscht (cash-online berichtete hier). (af)

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