19. November 2009, 00:07
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Offene Immobilienfonds: „Die Vorteile bleiben“

cash-online: Wie verhält es sich bei OIFs, die wiederholt schließen müssen?

Fink: Da beginnt das Spiel von vorne.

cash-online: Wie optimistisch sind Sie angesichts der aktuellen Lage für die Zukunft der Branche?

Fink: Die Vorteile der OIFs sind in ihrer Bündelung einmalig. Wer sich risikogestreut an Bürogebäuden, Einkaufszentren, Hotels und so weiter beteiligen möchte, wer dabei gleichzeitig auf verschiedene Standorte mit unterschiedlichen Mietern und Nutzungsarten setzen will , wer dabei die Vorteile gestaffelt laufender Mietverträge nutzen möchte – für den bleiben OIFs auch in Zukunft die ideale Immobilienanlage.

cash-online: Wie lauten die künftigen Themen der Branche?

Fink: In einem zusammenwachsenden EU-Binnenmarkt ist es die Aufgabe, das deutsche Erfolgsmodell der OIFs weiter nach Europa zu tragen. Deshalb sind für die Zukunft der OIFs gleiche Wettbewerbsbedingungen unerlässlich, wie sie bei anderen bei Wertpapierfonds seit Jahren üblich sind. Im Wertpapierbereich gibt es eine standardisierte Vertriebserlaubnis für alle europäischen Länder, auch UCITS oder hierzulande OGAW genannt. OIFs werden von der UCITS-Richtlinie bislang nicht erfasst. Um auch OIFs ‚europafähig’ zu machen, hat eine von der EU-Kommission eingesetzte Expertengruppe die klare Empfehlung gegeben, entweder die OIFs in die UCITS-Richtlinie aufzunehmen oder einen EU-Pass einzurichten. Energetische und ökologische Aspekte bei OIFs werden zunehmend wichtig, da sie von Anlegern und Mietern erwartet werden. Der grundsätzlich junge Objektbestand der OIF, deren Erhaltungsaufwand entsprechend niedriger ausfällt als bei alten Immobilien, trägt diesen Aspekten Rechnung. Laut unseren Erhebungen liegt der Anteil der bis fünf Jahre alten Immobilien in den Portfolios der OIFs aktuell bei 32,7 Prozent.

Interview: Thomas Eilrich

Foto: BVI

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