Degi International schüttet Millionen aus

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 hat der offene Immobilienfonds Degi International insgesamt 97,3 Millionen Euro an seine Anleger ausgeschüttet.

Je Anteilschein habe der von der Frankfurter Immobiliengesellschaft Degi (Teil der schottischen Aberdeen-Gruppe) verwaltete Fonds 2,10 Euro und damit zehn Cent mehr als im Vorjahr ausgeschüttet. Nach Unternehmensangaben beträgt der steuerfreie Anteil an der Ausschüttung für Privatanleger 67,21 Prozent beziehungsweise 1,4114 Euro. Dabei fielen auf den kapitalertragsteuerpflichtigen Teil 25 Prozent Abgeltungssteuer (zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventueller Kirchensteuer) an, was 0,1816 Euro pro Anteil entspricht.

Laut Degi liegt die Wiederanlagequote bei rund 68 Prozent (Vorjahr: 63 Prozent). Damit sei dem Fonds der größte Teil der ausgeschütteten Anlegergelder kurzfristig wieder zugeflossen.

Grundlage für die Gesamtausschüttung sei der Geschäftsverlauf in 2008 mit einem Jahresüberschuss von insgesamt 103,2 Millionen Euro gewesen. Der guten Ertragslage des global aufgestellten Fonds ist dabei laut Unternehmensangaben insbesondere die hohe Vermietungsquote von rund 98 Prozent zum Geschäftsjahresende am 31. Dezember 2008 zu Gute gekommen.

Ende des letzten Jahres hatte der Fonds aufgrund von Liquiditätsengpässen die Rücknahme von Anteilen für drei Monate aussetzen müssen. Seit dem 30. Januar 2009 können Anleger beim Degi International nicht nur weiter Mittel investieren, sondern auch wieder abziehen. (te)

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